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ACEMAGIC S1

ACEMAGIC S1: Vergleiche 2 Konfigurationen nach Prozessor, RAM, SSD, Anschlüssen und Preis. Prüfe vor dem Kauf die konkrete Ausstattung und Aufrüstbarkeit.

Aktualisiert

Kurz gesagt

Doppeltes Netzwerk im Kleinformat: Der ACEMAGIC S1 bringt zwei 1GbE-Anschlüsse, zwei M.2-Steckplätze und einen Intel N95 mit vier Kernen in ein Gehäuse von 0,6 Litern. Damit ist er gut geeignet für Büro, Surfen und Streaming sowie als kleiner Heimserver. Für Spiele, lokale KI, Programmierarbeit und Workstation-Aufgaben ist er wenig geeignet, weil der Arbeitsspeicher bei 16 GB endet und nur eine integrierte Intel UHD Graphics rechnet.

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Für diese Konfiguration wird kein aktueller Preis in Deutschland angezeigt. Prüfe bei den Alternativen auf www.amazon.de die genaue Ausstattung und Garantie.

Für wen sich das eignet

Passend ist der S1 für dich, wenn du einen kleinen Rechner für Büro, Surfen und Streaming suchst, der mit Windows 11 Pro ab Werk kommt. Auch als Heimserver oder Netzwerkknoten ergibt er Sinn, denn zwei Netzwerkanschlüsse und zwei M.2-Steckplätze sind in einem so kleinen Gehäuse eine brauchbare Basis.

Überspringen solltest du ihn, wenn du spielen, größere Softwareprojekte bauen oder Sprachmodelle lokal laufen lassen willst. Ein Speichersteckplatz mit einer Obergrenze von 16 GB lässt dafür keinen Spielraum, und eine dedizierte Grafik gibt es nicht. Wer mehr als 1GbE im Netz braucht oder Geräte per USB-C anschließen will, schaut ebenfalls besser woanders.

Eignung nach Einsatzzweck

Für den Alltag ist der S1 gut geeignet: Der Intel N95 mit vier Kernen und vier Threads, 16 GB DDR4 und Windows 11 Pro tragen Büro, Browser und Videostreaming, und zwei HDMI-Ausgänge versorgen zwei Bildschirme.

Fürs Programmieren ist er wenig geeignet, denn es gibt nur einen Speichersteckplatz mit einer Obergrenze von 16 GB, was mit Entwicklungsumgebung, Containern und Browser gleichzeitig eng wird.

Für Spiele ist er wenig geeignet: Gerechnet wird ausschließlich mit der integrierten Intel UHD Graphics, eine dedizierte Grafik hat keine der beiden Ausstattungen.

Als Heimserver ist er gut geeignet, weil zwei Netzwerkanschlüsse getrennte Netze erlauben und zwei M.2-Steckplätze Platz für ein zweites Laufwerk bieten. Beide Anschlüsse bleiben allerdings bei 1GbE, für Dienste wie Dateifreigaben im Heimnetz ist das trotzdem eine solide Grundlage.

Für lokale KI ist er wenig geeignet. Wie schnell ein Sprachmodell Text erzeugt, hängt an der Speicherbandbreite, und die nennt ACEMAGIC nicht. Die Kapazität endet bei 16 GB, von denen das Betriebssystem etwa 8 GB für sich behält, sodass für Modelle wenig übrig bleibt.

Für Workstation-Arbeit ist er wenig geeignet: Es fehlen eine dedizierte Grafik und ein PCIe-Kartensteckplatz, es gibt nur einen Speichersteckplatz, und 16 GB sind für solche Aufgaben zu wenig.

KonfigurationAlltagProgrammierenGamingHomelabLokale KIWorkstation
16 GB / 512 GBGut geeignetNicht geeignetNicht geeignetGut geeignetNicht geeignetNicht geeignet
16 GB / 1 TBGut geeignetNicht geeignetNicht geeignetGut geeignetNicht geeignetNicht geeignet

Welche Konfiguration passt

ACEMAGIC verkauft den S1 in zwei Ausstattungen, die sich nur beim Massenspeicher unterscheiden. Beide kommen neu mit dem Intel N95, 16 GB DDR4 und Windows 11 Pro. Das Modell mit 512 GB nutzt ein SATA-Laufwerk, das Modell mit 1024 GB ein NVMe-Laufwerk.

Für einen reinen Büro- oder Surfrechner reicht die Variante mit 512 GB SATA. Als Heimserver mit Medien, Backups oder mehreren Diensten greifst du besser zur Variante mit 1024 GB NVMe, weil du doppelt so viel Platz bekommst und das Nachrüsten aufschieben kannst.

Aufrüsten

Beim Arbeitsspeicher gibt es keinen Spielraum: Der S1 hat einen SO-DIMM-Steckplatz, nimmt höchstens 16 GB auf, und beide Ausstattungen kommen bereits mit 16 GB. Immerhin ist der Speicher nicht verlötet, ein defektes Modul lässt sich also tauschen.

Beim Massenspeicher sieht es besser aus: Es gibt zwei M.2-Steckplätze im Format 2280, neben dem eingebauten Laufwerk bleibt also einer für ein zusätzliches M.2-Laufwerk, und auch SATA-Laufwerke im M.2-Format werden unterstützt. Der erste Steckplatz arbeitet mit PCIe 3.0, ein schnelleres Laufwerk läuft dort mit PCIe-3.0-Tempo; welche Generation der zweite Steckplatz hat, nennt ACEMAGIC nicht. Einen SATA-Schacht für klassische Laufwerke gibt es nicht.

Anschließen

An zwei HDMI-2.0-Ausgängen betreibst du bis zu zwei Bildschirme, DisplayPort und USB-C fehlen. HDMI-2.1-Funktionen wie 4K mit mehr als 60 Hz bekommst du über diese Ausgänge nicht. Für Tastatur, Maus und externe Laufwerke stehen vier USB-A-Buchsen bereit.

Ins Netz kommt der Rechner über zwei Anschlüsse mit 1GbE oder drahtlos über Wi-Fi 5, dazu gibt es Bluetooth 4.2; das WLAN-Modul ist ab Werk eingebaut. Strom liefert ein externes Netzteil mit 12V 3A. USB4, Thunderbolt oder OCuLink hat der S1 nicht.

Herstellerangaben

Bestätigt

Die Angaben stammen vom Hersteller. Felder, die wir nicht bestätigen konnten, sind als nicht bestätigt gekennzeichnet. Quelle

Überblick

Marke
ACEMAGIC
Prozessor
Intel N95
Kerne und Threads
4 Kerne, 4 Threads
Grafik
Intel UHD Graphics
NPU
Nicht bestätigt
Betriebssystem
Windows 11 Pro
Erscheinungsjahr
2024

Aufrüstmöglichkeiten

Verbauter Arbeitsspeicher
16 GB
Speicherbänke
1
Maximaler Arbeitsspeicher
16 GB
Arbeitsspeicher verlötet
Nein
Verbauter Speicher
512 GB–1024 GB
M.2-Steckplätze
2
SATA-Einschübe
0
PCIe-Kartensteckplatz
Nein

Anschlüsse und Konnektivität

LAN-Anschlüsse
2
LAN-Geschwindigkeit
1GbE
WLAN
Wi-Fi 5
Bluetooth
4.2
USB4-Anschlüsse
0
Thunderbolt-Anschlüsse
0
USB-C-Anschlüsse
0
USB-A-Anschlüsse
4
HDMI-Ausgänge
2
DisplayPort-Ausgänge
0
Maximale Anzahl Bildschirme
2
OCuLink
Nein
SD-Kartenleser
Nicht bestätigt
Netzteil
12V 3A extern
TDP
Nicht bestätigt
VESA-Halterung
Nicht bestätigt
Abmessungen
123.8 x 128 x 40.9
Volumen
0.648 L

Einschränkungen

Die wichtigste Grenze ist der Arbeitsspeicher: ein Steckplatz, höchstens 16 GB, ab Werk bereits voll ausgereizt. Die Netzwerkanschlüsse bleiben bei 1GbE, USB-C fehlt ganz, und einen PCIe-Kartensteckplatz gibt es nicht. ACEMAGIC nennt außerdem einiges nicht: die Speicherbandbreite, die ECC-Unterstützung, die PCIe-Generation des zweiten M.2-Steckplatzes, den Grafikspeicher, die TDP, eine VESA-Halterung und einen SD-Kartenleser.

Alternativen

Wenn du andere Rechner neben den S1 legst, vergleiche zuerst die Obergrenze des Arbeitsspeichers und die Zahl der Speichersteckplätze, denn hier endet der S1 bei 16 GB in einem Steckplatz, und das Tempo der Netzwerkanschlüsse, das bei ihm 1GbE beträgt. Achte außerdem auf die PCIe-Generation der M.2-Steckplätze, auf USB-C mit Bildausgabe und auf die Zahl der Bildschirmausgänge, wo der S1 PCIe 3.0 im ersten Steckplatz, keinen USB-C-Anschluss und zwei HDMI-Ausgänge bietet.

Häufige Fragen

Kann ich beim ACEMAGIC S1 mehr als 16 GB Arbeitsspeicher einbauen?

Nein. Der S1 hat einen einzigen SO-DIMM-Steckplatz, und ACEMAGIC nennt 16 GB als Obergrenze; beide Ausstattungen kommen bereits mit 16 GB DDR4. Der Speicher ist zwar nicht verlötet und lässt sich tauschen, mehr Kapazität passt aber nicht hinein.

Wie viele Bildschirme kann ich an den S1 anschließen?

Zwei. Der S1 hat zwei HDMI-Ausgänge in Version 2.0 und unterstützt höchstens zwei Bildschirme, DisplayPort und USB-C gibt es nicht. HDMI-2.1-Funktionen wie 4K mit mehr als 60 Hz sind über diese Ausgänge nicht möglich.

Taugt der S1 als Heimserver?

Ja, als Heimserver ist er gut geeignet: Er hat zwei Netzwerkanschlüsse und zwei M.2-Steckplätze für ein zweites Laufwerk. Beide Anschlüsse arbeiten mit 1GbE, für schnellere Netze ist er also nicht gemacht, und der Arbeitsspeicher endet bei 16 GB.

Welche Ausstattung des S1 soll ich nehmen?

Beide haben den Intel N95, 16 GB DDR4 und Windows 11 Pro, der Unterschied liegt im Laufwerk: 512 GB als SATA oder 1024 GB als NVMe. Für Büro und Surfen reicht die kleinere Variante, für einen Heimserver mit Daten lohnt die größere.

Angaben, die wir beim Hersteller nicht bestätigen konnten, sind als nicht bestätigt gekennzeichnet und nicht geraten. Produktpreise und Verfügbarkeit entsprechen dem angegebenen Stand (Datum/Uhrzeit) und können sich ändern. Für den Kauf dieses Produkts gelten die Angaben zu Preis und Verfügbarkeit, die zum Kaufzeitpunkt auf der maßgeblichen Amazon-Website angezeigt werden.