
ASUS NUC 14 Pro
ASUS NUC 14 Pro: Vergleiche 3 Konfigurationen nach Prozessor, RAM, SSD, Anschlüssen und Preis. Prüfe vor dem Kauf die konkrete Ausstattung und Aufrüstbarkeit.
Aktualisiert
Kurz gesagt
Mit nur 0,7 Litern Volumen und 117 × 112 × 54 mm bringt der ASUS NUC 14 Pro einen Intel Core Ultra 7 155H mit 16 Kernen und 22 Threads auf den Schreibtisch oder per VESA-Halterung hinter den Monitor. Die Fertigversion mit 16 GB DDR5, 512 GB NVMe und Windows 11 Pro ist gut geeignet für Alltag und Programmierung, Spielen ist machbar. Wer lieber selbst schraubt, greift zu einem der Barebone-Kits. Für lokale KI-Modelle und Workstation-Arbeit ist er wenig geeignet.
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Für wen sich das eignet
Er passt zu dir, wenn du einen sehr kleinen Rechner fürs Büro oder für Entwicklungsarbeit suchst, der kaum Platz braucht. Zwei HDMI-Ausgänge, drei USB-A-Ports, drei USB-C-Ports und zwei Thunderbolt-Ports decken einen typischen Schreibtisch ab. Wer später aufrüsten will, findet zwei nicht verlötete Speicherplätze und zwei M.2-Steckplätze.
Lass ihn liegen, wenn du große Sprachmodelle lokal ausführen, mit einer dedizierten Grafikkarte rendern oder eine Firewall mit mehreren Netzwerkports bauen willst. Er hat nur einen Netzwerkport, keinen PCIe-Steckplatz und nimmt höchstens 48 GB Arbeitsspeicher auf. Wer aktuelle Spiele mit hohen Details erwartet, wird mit der integrierten Arc-Grafik ebenfalls nicht glücklich.
Eignung nach Einsatzzweck
Alltag: Die Fertigversion mit Core Ultra 7 155H, 16 GB und Windows 11 Pro ist gut geeignet, dazu kommen WLAN nach Wi-Fi 6E und zwei HDMI-Ausgänge.
Programmierung: ebenfalls gut geeignet, denn sie bietet 16 Kerne und 22 Threads, zwei Thunderbolt-Ports für externe Laufwerke und Speicher, der sich später auf 48 GB bringen lässt.
Spielen: machbar. Die integrierte Intel Arc Graphics reicht für Esports-Titel und ältere Spiele in 1080p, eine dedizierte Grafikkarte gibt es nicht. ASUS gibt an, dass die Grafik ihre volle Leistung erst mit zwei bestückten SO-DIMMs erreicht.
Homelab: machbar. Ein 2,5-GbE-Port, zwei M.2-Steckplätze und bis zu 48 GB über zwei SODIMM-Plätze sind die Grundlage dafür. Für getrennte physische Netzwerkverbindungen brauchst du einen weiteren Anschluss. VLAN-Routing über einen Port ist mit einem passenden verwalteten Switch und geeigneter Netzwerkkonfiguration möglich.
Lokale KI: wenig geeignet. Mit 16 GB und integrierter Grafik ohne dedizierten Beschleuniger passen im Auslieferungszustand nur kleine quantisierte Modelle hinein.
Workstation: wenig geeignet, weil dedizierte Grafik, ein PCIe-Steckplatz für Karten und mehr als zwei Speicherbänke fehlen.
Für die beiden Barebone-Kits mit Core Ultra 7 155H und Core Ultra 5 125H ist die Eignung erst nach dem Zusammenbau zu beurteilen, weil sie ohne Arbeitsspeicher und SSD kommen.
| Konfiguration | Alltag | Programmieren | Gaming | Homelab | Lokale KI | Workstation |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 16 GB / 512 GB | Gut geeignet | Gut geeignet | Machbar | Machbar | Nicht geeignet | Nicht geeignet |
| Barebones-Kit, Ultra 7 | Nicht bestätigt | Nicht bestätigt | Nicht bestätigt | Machbar | Nicht bestätigt | Nicht geeignet |
| Barebones-Kit, Ultra 5 | Nicht bestätigt | Nicht bestätigt | Nicht bestätigt | Machbar | Nicht bestätigt | Nicht geeignet |
Welche Konfiguration passt
Alle drei Varianten stammen aus dem Jahr 2024 und nutzen integrierte Intel Arc Graphics. Die Fertigversion mit Core Ultra 7 155H bringt 16 GB DDR5, eine 512-GB-NVMe-SSD und Windows 11 Pro mit, du packst sie aus und legst los. Das Barebone-Kit mit demselben Core Ultra 7 155H, 16 Kernen und 22 Threads kommt ohne Arbeitsspeicher und SSD. Das Barebone-Kit mit Core Ultra 5 125H hat 14 Kerne und 18 Threads. Nimm die Fertigversion, wenn du sofort arbeiten willst, und ein Kit, wenn du Speicher und SSD nach eigenem Bedarf wählen möchtest.
Aufrüsten
Der Arbeitsspeicher ist nicht verlötet und sitzt in zwei Steckplätzen, ASUS nennt maximal 48 GB. Bei der Fertigversion mit 16 GB hast du damit Luft nach oben, und für die volle Grafikleistung solltest du ohnehin beide Steckplätze bestücken. Für Massenspeicher gibt es zwei M.2-Steckplätze, als Modullängen nennt ASUS 2280 und 2242. Zur 512-GB-NVMe-SSD der Fertigversion kannst du also ein weiteres Laufwerk ergänzen. Einen PCIe-Steckplatz für Erweiterungskarten gibt es nicht.
Anschließen
Bildschirme schließt du über die zwei HDMI-Ausgänge an, DisplayPort-Buchsen gibt es keine. ASUS nennt weder die HDMI-Version noch die maximale Zahl der Displays, plane also mit zwei Bildschirmen. Für Zubehör stehen drei USB-A-Ports, drei USB-C-Ports und zwei Thunderbolt-Ports bereit, USB4-Ports hat er keine. Ins Netz geht er über einen 2,5-GbE-Port oder per Wi-Fi 6E, dazu kommt Bluetooth 5.3. Strom liefert ein externes 19-V-Netzteil mit 90 W oder 120 W.
Herstellerangaben
Teilweise bestätigtDie Angaben stammen vom Hersteller. Felder, die wir nicht bestätigen konnten, sind als nicht bestätigt gekennzeichnet. Quelle
Überblick
- Marke
- ASUS
- Prozessor
- Intel Core Ultra 7 155H, Intel Core Ultra 5 125H
- Kerne und Threads
- 14–16 Kerne, 18–22 Threads
- Grafik
- Intel Arc Graphics
- NPU
- Nicht bestätigt
- Betriebssystem
- Windows 11 Pro
- Erscheinungsjahr
- 2024
Aufrüstmöglichkeiten
- Verbauter Arbeitsspeicher
- 16 GB
- Speicherbänke
- 2
- Maximaler Arbeitsspeicher
- 48 GB
- Arbeitsspeicher verlötet
- Nein
- Verbauter Speicher
- 512 GB
- M.2-Steckplätze
- 2
- SATA-Einschübe
- Nicht bestätigt
- PCIe-Kartensteckplatz
- Nein
Anschlüsse und Konnektivität
- LAN-Anschlüsse
- 1
- LAN-Geschwindigkeit
- 2,5GbE
- WLAN
- Wi-Fi 6E
- Bluetooth
- Bluetooth 5.3
- USB4-Anschlüsse
- 0
- Thunderbolt-Anschlüsse
- 2
- USB-C-Anschlüsse
- 3
- USB-A-Anschlüsse
- 3
- HDMI-Ausgänge
- 2
- DisplayPort-Ausgänge
- 0
- Maximale Anzahl Bildschirme
- Nicht bestätigt
- OCuLink
- Nicht bestätigt
- SD-Kartenleser
- Nicht bestätigt
- Netzteil
- 19V extern (90W oder 120W)
- TDP
- Nicht bestätigt
- VESA-Halterung
- Ja
- Abmessungen
- 117 x 112 x 54
- Volumen
- 0.708 L
Einschränkungen
Es gibt nur einen Netzwerkport. Für getrennte physische Verbindungen brauchst du einen weiteren Anschluss. VLAN-Routing über einen Port ist mit einem passenden verwalteten Switch und geeigneter Netzwerkkonfiguration möglich. Dazu kommen das Speicherlimit von 48 GB, der fehlende PCIe-Steckplatz und die fehlende dedizierte Grafik. ASUS nennt außerdem einiges nicht: Speichertakt, Speicherbandbreite, ECC-Unterstützung, Grafikspeicher, die PCIe-Generation der beiden M.2-Plätze, SATA-Unterstützung und SATA-Schächte, HDMI-Version, maximale Displayzahl, OCuLink, einen SD-Kartenleser und die TDP.
Alternativen
Das MINISFORUM MS-01 setzt auf einen Intel Core i9-13900H und nimmt bis zu 96 GB statt 48 GB auf, interessant, wenn dir das Speicherlimit zu eng ist. Der Beelink EQ14 nutzt einen Intel N150 und nimmt höchstens 16 GB auf, er kommt also nur in Frage, wenn dir 16 GB dauerhaft reichen. Das MINISFORUM UM890 Pro bringt einen AMD Ryzen 9 8945HS und ebenfalls bis zu 96 GB mit, das zählt vor allem, wenn du mehr Speicher für lokale Modelle willst.


Beelink EQR6

GMKtec M8

Beelink EQi13
Häufige Fragen
Ist beim ASUS NUC 14 Pro WLAN eingebaut?
Ja, ASUS gibt ein eingebautes WLAN-Modul mit Wi-Fi 6E an, dazu Bluetooth 5.3. Kabelgebunden steht ein einzelner 2,5-GbE-Port für Desktop und kleinen Server bereit. Für getrennte physische Verbindungen ist ein weiterer Anschluss nötig. VLAN-Routing über einen Port ist mit einem passenden verwalteten Switch und geeigneter Netzwerkkonfiguration möglich.
Wie viel Arbeitsspeicher passt in den NUC 14 Pro?
Maximal 48 GB in zwei Steckplätzen, und der Speicher ist nicht verlötet. Die Fertigversion kommt mit 16 GB DDR5, du kannst also später aufrüsten. Für die volle Grafikleistung solltest du laut ASUS beide Steckplätze bestücken.
Wie viele Monitore kann ich anschließen?
Rechne mit zwei Bildschirmen über die beiden HDMI-Ausgänge. DisplayPort-Buchsen hat der NUC 14 Pro nicht, und ASUS nennt weder die HDMI-Version noch eine maximale Displayzahl. Wer mehr Monitore plant, sollte das vor dem Kauf beim Hersteller klären.
Taugt der NUC 14 Pro zum Spielen?
Machbar, mehr nicht: Die integrierte Intel Arc Graphics reicht für Esports-Titel und ältere Spiele in 1080p. Eine dedizierte Grafikkarte gibt es nicht, einen PCIe-Steckplatz zum Nachrüsten auch nicht. Bestücke beide Speicherplätze, damit die Grafik ihre volle Leistung erreicht.
Welche Variante soll ich nehmen?
Die Fertigversion mit Core Ultra 7 155H, 16 GB DDR5, 512 GB NVMe und Windows 11 Pro, wenn du sofort loslegen willst. Die Barebone-Kits mit Core Ultra 7 155H oder Core Ultra 5 125H lohnen sich, wenn du Speicher und SSD selbst wählen möchtest.
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