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ASUS NUC 14 Pro+

ASUS NUC 14 Pro+: Vergleiche 2 Konfigurationen nach Prozessor, RAM, SSD, Anschlüssen und Preis. Prüfe vor dem Kauf die konkrete Ausstattung und Aufrüstbarkeit.

Aktualisiert

Kurz gesagt

Arbeitsspeicher und SSD bringst du beim ASUS NUC 14 Pro+ selbst mit. Dafür steckt in einem Gehäuse von 144 × 112 × 41 mm wahlweise ein Intel Core Ultra 7 155H oder ein Core Ultra 9 185H mit je 16 Kernen und 22 Threads. Zugreifen solltest du, wenn du einen sehr kleinen Rechner mit zwei Thunderbolt-Ports, 2,5 GbE und austauschbarem Speicher bis 48 GB suchst und gern selbst schraubst. Als Homelab-Knoten ist er machbar, als Workstation wenig geeignet.

Konfiguration wählen

Bei www.amazon.de nicht erhältlich

Für diese Konfiguration wird kein aktueller Preis in Deutschland angezeigt. Prüfe bei den Alternativen auf www.amazon.de die genaue Ausstattung und Garantie.

Für wen sich das eignet

Passend ist der NUC 14 Pro+ für dich, wenn du ein Gerät für den Schreibtisch oder die Rückseite des Monitors willst. Er hat nur 0,7 Liter Volumen und lässt sich per VESA-Halterung befestigen. Wer Arbeitsspeicher und SSD lieber selbst auswählt, bekommt mit dem Bausatz genau diese Freiheit. WLAN nach Wi-Fi 6E und Bluetooth 5.3 sind ab Werk an Bord.

Überspringen solltest du ihn, wenn der Rechner direkt nach dem Auspacken starten soll, denn ohne eingebauten Speicher läuft er nicht. Falsch bist du hier auch, wenn du mehr als 48 GB Arbeitsspeicher, eine dedizierte Grafik oder eine Steckkarte brauchst. Die Intel Arc Graphics ist integriert, und einen Kartensteckplatz mit x8 oder x16 gibt es nicht.

Eignung nach Einsatzzweck

Homelab: machbar. Zwei SODIMM-Steckplätze nehmen bis zu 48 GB auf, und dieser Speicher ist die Grenze für virtuelle Maschinen und Container. Dazu kommen ein M.2-2280-Steckplatz für bis zu 4 TB und ein M.2-2242-Steckplatz, also Platz für ein System- und ein Datenlaufwerk. Ans Netz geht er über einen 2,5-GbE-Port, ergänzt durch zwei Thunderbolt-4-Ports. Bremsend wirkt, dass es nur diesen einen Netzwerkanschluss gibt. Für Router- oder Firewall-Aufgaben mit getrennten Netzen fehlt dir ein zweiter Port. Bevor das Gerät startet, baust du Arbeitsspeicher und Massenspeicher selbst ein.

Workstation: wenig geeignet. Die Intel Arc Graphics ist eine integrierte Grafik, eine dedizierte Grafik ab Klasse 5 fehlt. Ein Kartensteckplatz mit x8 oder x16 ist nicht vorhanden, eine Profikarte kannst du also nicht nachrüsten. Mit zwei Speicherbänken liegt er unter den vier, die für diese Aufgabe gefragt sind. Auch die Obergrenze von 48 GB reicht dafür nicht. Beide Prozessoren haben 16 Kerne und 22 Threads, die Wahl zwischen ihnen ändert an diesen Grenzen also nichts.

KonfigurationHomelabWorkstation
Barebones-Kit, Ultra 7MachbarNicht geeignet
Barebones-Kit, Ultra 9MachbarNicht geeignet

Welche Konfiguration passt

Beide Ausstattungen sind neue Barebone-Kits aus dem Jahr 2024. Sie haben jeweils 16 Kerne, 22 Threads und Intel Arc Graphics. Der Unterschied liegt im Prozessor: Das eine Kit trägt den Intel Core Ultra 7 155H, das andere den Core Ultra 9 185H. Das Netzteil gibt es mit 120 W oder 150 W, und zum Kit mit dem Core Ultra 9 185H gehört die Variante mit 150 W. Arbeitsspeicher und SSD fehlen bei beiden. Für Büro und Homelab greifst du zum Core Ultra 7 155H. Da beide Prozessoren 16 Kerne und 22 Threads haben, spricht für den Core Ultra 9 185H vor allem das Kit mit 150-W-Netzteil.

Aufrüsten

Der Arbeitsspeicher ist nicht verlötet: Zwei SODIMM-Steckplätze nehmen zusammen bis zu 48 GB auf. Da das Kit ohne Speicher kommt, planst du die Bestückung von Anfang an selbst und kannst später tauschen. Mehr als 48 GB sind nicht vorgesehen, das solltest du beim ersten Kauf bedenken.

Für Massenspeicher hast du zwei M.2-Steckplätze. Einer nimmt Laufwerke im Format 2280 bis 4 TB auf, der andere das kürzere Format 2242. In beide passt ein M.2-Laufwerk. Welche PCIe-Generation die Steckplätze haben und ob sie SATA unterstützen, nennt ASUS nicht.

Anschließen

Bildschirme schließt du über zwei HDMI-Ausgänge an, DisplayPort-Ausgänge gibt es keine. Zwei Monitore per HDMI-Kabel sind damit dein Ausgangspunkt. Welche HDMI-Version anliegt und wie viele Bildschirme insgesamt möglich sind, nennt ASUS nicht. Daneben findest du zwei Thunderbolt-4-Ports, einen weiteren USB-C-Port und vier USB-A-Ports. USB4 fehlt.

Kabelgebunden steht ein Netzwerkanschluss mit 2,5 GbE bereit. Kabellos funkt der NUC per WLAN nach Wi-Fi 6E und mit Bluetooth 5.3, das Funkmodul ist eingebaut. Strom kommt von einem externen 19-V-Netzteil.

Herstellerangaben

Teilweise bestätigt

Die Angaben stammen vom Hersteller. Felder, die wir nicht bestätigen konnten, sind als nicht bestätigt gekennzeichnet. Quelle

Überblick

Marke
ASUS
Prozessor
Intel Core Ultra 7 155H, Intel Core Ultra 9 185H
Kerne und Threads
16 Kerne, 22 Threads
Grafik
Intel Arc Graphics
NPU
Nicht bestätigt
Betriebssystem
Nicht bestätigt
Erscheinungsjahr
2024

Aufrüstmöglichkeiten

Verbauter Arbeitsspeicher
Nicht bestätigt
Speicherbänke
2
Maximaler Arbeitsspeicher
48 GB
Arbeitsspeicher verlötet
Nein
Verbauter Speicher
Nicht bestätigt
M.2-Steckplätze
2
SATA-Einschübe
Nicht bestätigt
PCIe-Kartensteckplatz
Nein

Anschlüsse und Konnektivität

LAN-Anschlüsse
1
LAN-Geschwindigkeit
2,5GbE
WLAN
Wi-Fi 6E
Bluetooth
Bluetooth 5.3
USB4-Anschlüsse
0
Thunderbolt-Anschlüsse
2
USB-C-Anschlüsse
1
USB-A-Anschlüsse
4
HDMI-Ausgänge
2
DisplayPort-Ausgänge
0
Maximale Anzahl Bildschirme
Nicht bestätigt
OCuLink
Nicht bestätigt
SD-Kartenleser
Nicht bestätigt
Netzteil
19V extern (120W oder 150W)
TDP
Nicht bestätigt
VESA-Halterung
Ja
Abmessungen
144 x 112 x 41
Volumen
0.661 L

Einschränkungen

Die spürbarste Grenze ist die Obergrenze von 48 GB bei nur zwei Speicherbänken. Es gibt nur einen Netzwerkanschluss, keinen DisplayPort-Ausgang, kein USB4 und keinen Kartensteckplatz mit x8 oder x16. Beide Kits kommen ohne Arbeitsspeicher und SSD. ASUS nennt außerdem nicht: das Betriebssystem, die Speichergeschwindigkeit, ECC-Unterstützung, die PCIe-Generation der M.2-Steckplätze, SATA-Unterstützung, SATA-Schächte, DisplayPort über USB-C, die HDMI-Version, die maximale Zahl der Bildschirme, OCuLink, einen SD-Kartenleser und die TDP.

Alternativen

Wenn du andere Mini-PCs danebenlegst, vergleiche zuerst die Speicherobergrenze von 48 GB, die Zahl und das Tempo der Netzwerkanschlüsse (hier einer mit 2,5 GbE) sowie die zwei Thunderbolt-Ports. Für Grafik- und Workstation-Arbeit lohnt der Blick auf eine dedizierte Grafik und einen Kartensteckplatz, denn dieser NUC hat nur die integrierte Intel Arc Graphics und keinen Steckplatz mit x8 oder x16.

Häufige Fragen

Brauche ich zusätzlich Arbeitsspeicher und eine SSD?

Ja. Beide Ausstattungen sind Barebone-Kits, du baust Arbeitsspeicher und Massenspeicher selbst ein, bevor das Gerät startet. Dafür stehen zwei SODIMM-Steckplätze für bis zu 48 GB und zwei M.2-Steckplätze in den Formaten 2280 und 2242 bereit.

Wie viele Monitore kann ich anschließen?

Zwei Bildschirme schließt du über die beiden HDMI-Ausgänge an, DisplayPort-Ausgänge hat das Gerät nicht. ASUS nennt weder die HDMI-Version noch die maximale Zahl der Bildschirme. Plane deshalb mit zwei Monitoren am HDMI-Kabel.

Ist WLAN schon eingebaut?

Ja, ein Funkmodul ist an Bord. Der NUC 14 Pro+ funkt im WLAN nach Wi-Fi 6E und bringt Bluetooth 5.3 mit. Per Kabel steht ein Netzwerkanschluss mit 2,5 GbE bereit, und hinter den Monitor schraubst du ihn per VESA-Halterung.

Core Ultra 7 155H oder Core Ultra 9 185H?

Beide haben 16 Kerne, 22 Threads und Intel Arc Graphics. Zum Kit mit dem Core Ultra 9 185H gehört ein 150-W-Netzteil. Bei Kernen und Threads sind beide mit je 16 und 22 gleich, darum reicht dir für Büro und Homelab der Core Ultra 7 155H.

Taugt der NUC 14 Pro+ als Workstation?

Dafür ist er wenig geeignet. Die Grafik ist integriert, ein Kartensteckplatz mit x8 oder x16 fehlt, und mit zwei Speicherbänken und höchstens 48 GB bleibt er unter dem, was diese Arbeit verlangt. Als Homelab-Knoten ist er dagegen machbar.

Angaben, die wir beim Hersteller nicht bestätigen konnten, sind als nicht bestätigt gekennzeichnet und nicht geraten. Produktpreise und Verfügbarkeit entsprechen dem angegebenen Stand (Datum/Uhrzeit) und können sich ändern. Für den Kauf dieses Produkts gelten die Angaben zu Preis und Verfügbarkeit, die zum Kaufzeitpunkt auf der maßgeblichen Amazon-Website angezeigt werden.