
Lenovo ThinkCentre M70q Gen 5
Lenovo ThinkCentre M70q Gen 5: Vergleiche diese Konfiguration nach Prozessor, RAM, SSD, Anschlüssen und Preis. Prüfe vor dem Kauf die konkrete Ausstattung und Aufrüstbarkeit.
Aktualisiert
Kurz gesagt
Hinter dem Monitor verschraubt oder flach auf dem Schreibtisch: Der Lenovo ThinkCentre M70q Gen 5 steckt einen Intel Core i5-13400T mit 10 Kernen und 16 Threads in ein Gehäuse von 1,2 Litern. Mit 16 GB DDR5, 512 GB NVMe-Speicher und Windows 11 Pro ist er für Büro und Alltag gut geeignet, fürs Programmieren machbar. Für Spiele, lokale KI-Modelle und Workstation-Arbeit ist er wenig geeignet.
Konfiguration wählen

Für wen sich das eignet
Er passt zu dir, wenn du einen kompakten Arbeitsrechner für Office, Browser, Videocalls und Programmierarbeit suchst, der dank VESA-Halterung auch hinter dem Bildschirm verschwinden kann. Sechs USB-A-Buchsen nehmen Tastatur, Maus, Headset und Drucker ohne Hub auf. Das 65-W-Netzteil sitzt extern, das Gehäuse misst nur 179 × 182,9 × 36,5 mm.
Überspringen solltest du ihn, wenn du spielen willst, denn mit der integrierten Intel UHD Graphics 730 ist er dafür wenig geeignet. Auch wer lokale Sprachmodelle betreiben oder CAD und 3D rechnen will, sucht besser weiter. Und wer einen Heimserver mit mehreren oder schnelleren Netzwerkanschlüssen plant, stößt an den einzelnen Port mit 1 GbE.
Eignung nach Einsatzzweck
Alltag: gut geeignet. Der Core i5-13400T bringt 10 Kerne und 16 Threads mit, dazu kommen 16 GB DDR5 und eine NVMe-SSD, das genügt für Office, Browser mit vielen Tabs und Videocalls.
Programmieren: machbar. Ab Werk sind 16 GB verbaut, die zwei Steckplätze nehmen bis zu 64 GB auf, und der Prozessor bringt 10 Kerne und 16 Threads mit.
Spiele: wenig geeignet. Die Intel UHD Graphics 730 ist eine integrierte Grafik ohne eigenen, von Lenovo genannten Grafikspeicher.
Heimserver: machbar. Zwei M.2-Steckplätze erlauben ein zweites Laufwerk für Daten oder virtuelle Maschinen, aber es gibt nur einen Netzwerkanschluss mit 1 GbE und keinen SATA-Schacht.
Lokale KI: wenig geeignet. Die Speicherbandbreite, die das Tempo der Textgenerierung bestimmt, nennt Lenovo nicht, und von 16 GB behält das Betriebssystem nach der Faustregel schon etwa 8 GB für sich.
Workstation: wenig geeignet. Es fehlt eine dedizierte Grafik, einen Kartensteckplatz gibt es nicht, und mit zwei Speicherbänken ist bei 64 GB Schluss.
| Konfiguration | Alltag | Programmieren | Gaming | Homelab | Lokale KI | Workstation |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Core i5, 16 GB / 512 GB | Gut geeignet | Machbar | Nicht geeignet | Machbar | Nicht geeignet | Nicht geeignet |
Welche Konfiguration passt
Im Handel gibt es den M70q Gen 5 neu mit Core i5-13400T, 16 GB DDR5, einer 512-GB-NVMe-SSD und Windows 11 Pro, also als fertigen Rechner und nicht als Bausatz. Für Büro und Alltag nimmst du ihn so, wie er kommt. Programmierst du mit Containern oder virtuellen Maschinen, plane früh mehr Arbeitsspeicher ein, denn die zwei Steckplätze fassen bis zu 64 GB. Brauchst du mehr Platz als 512 GB, ist ein zweites M.2-Laufwerk der einfachere Weg als ein Tausch.
Aufrüsten
Der Arbeitsspeicher ist nicht verlötet: Zwei SODIMM-Steckplätze nehmen DDR5 mit 5600 MT/s auf, insgesamt bis zu 64 GB, ab Werk sind 16 GB verbaut. Beim Massenspeicher gibt es zwei M.2-Steckplätze im Format 2280, der erste ist an PCIe der Generation 4 angebunden. Welche Generation der zweite Steckplatz hat, nennt Lenovo nicht, eine sehr schnelle SSD läuft dort womöglich nur mit dessen Tempo. SATA-Laufwerke passen nicht, weder in die M.2-Steckplätze noch in einen Schacht.
Anschließen
Zwei Bildschirme schließt du an: einen per HDMI, einen per DisplayPort 1.4. Weil Lenovo die HDMI-Version nicht nennt, ist 4K mit mehr als 60 Hz über HDMI nicht zugesichert.
Dazu kommen sechs USB-A-Buchsen und ein USB-C-Port. Ins Netz geht es über einen Anschluss mit 1 GbE, ein Funkmodul für WLAN ist eingebaut. USB4, Thunderbolt und OCuLink fehlen.
Herstellerangaben
BestätigtDie Angaben stammen vom Hersteller. Felder, die wir nicht bestätigen konnten, sind als nicht bestätigt gekennzeichnet. Quelle
Überblick
- Marke
- Lenovo
- Prozessor
- Intel Core i5-13400T
- Kerne und Threads
- 10 Kerne, 16 Threads
- Grafik
- Intel UHD Graphics 730
- NPU
- Nicht bestätigt
- Betriebssystem
- Windows 11 Pro
- Erscheinungsjahr
- 2024
Aufrüstmöglichkeiten
- Verbauter Arbeitsspeicher
- 16 GB
- Speicherbänke
- 2
- Maximaler Arbeitsspeicher
- 64 GB
- Arbeitsspeicher verlötet
- Nein
- Verbauter Speicher
- 512 GB
- M.2-Steckplätze
- 2
- SATA-Einschübe
- 0
- PCIe-Kartensteckplatz
- Nein
Anschlüsse und Konnektivität
- LAN-Anschlüsse
- 1
- LAN-Geschwindigkeit
- 1GbE
- WLAN
- Nicht bestätigt
- Bluetooth
- Nicht bestätigt
- USB4-Anschlüsse
- 0
- Thunderbolt-Anschlüsse
- 0
- USB-C-Anschlüsse
- 1
- USB-A-Anschlüsse
- 6
- HDMI-Ausgänge
- 1
- DisplayPort-Ausgänge
- 1
- Maximale Anzahl Bildschirme
- 2
- OCuLink
- Nein
- SD-Kartenleser
- Nicht bestätigt
- Netzteil
- 65W extern
- TDP
- Nicht bestätigt
- VESA-Halterung
- Ja
- Abmessungen
- 179 x 182.9 x 36.5
- Volumen
- 1.195 L
Einschränkungen
Die Grafik ist ausschließlich integriert, einen PCIe-Kartensteckplatz gibt es nicht, und mehr als einen Netzwerkanschluss mit 1 GbE bietet der Rechner nicht. SATA-Laufwerke bleiben außen vor.
Lenovo nennt außerdem nicht: den WLAN-Standard, ob Bluetooth an Bord ist, die HDMI-Version, die PCIe-Generation des zweiten M.2-Steckplatzes, ECC-Unterstützung, ob ein SD-Kartenleser vorhanden ist, die TDP, den Grafikspeicher samt Speichertyp und die Speicherbandbreite.
Alternativen
Der Apple Mac mini (M6) setzt auf einen Apple M6, nimmt aber höchstens 32 GB statt 64 GB auf; wer viel Arbeitsspeicher braucht, ist beim ThinkCentre besser aufgehoben.
Die GMKtec NucBox K8 Plus bringt einen AMD Ryzen 7 8845HS und eine Obergrenze von 128 GB mit, interessant, wenn dir 64 GB zu knapp werden.
Beim Lenovo ThinkCentre neo 50q Gen 5 steckt ein Intel Core i3-1315U statt des Core i5-13400T. Prüfe dort vor dem Kauf auch Speicherobergrenze und Netzwerkanschlüsse, die beim M70q Gen 5 bei 64 GB und einem Port mit 1 GbE liegen.

Beelink EQi13

GMKtec NucBox M6 Ultra

GMKtec M8

Beelink EQR6
Häufige Fragen
Kann ich den Arbeitsspeicher des M70q Gen 5 aufrüsten?
Ja. Der Speicher ist nicht verlötet, zwei SODIMM-Steckplätze nehmen DDR5 mit 5600 MT/s auf, insgesamt bis zu 64 GB. Ab Werk sind 16 GB verbaut, Luft nach oben hast du also reichlich, vor allem fürs Programmieren.
Wie viele Monitore kann ich anschließen?
Zwei: einen über HDMI und einen über DisplayPort 1.4. Da Lenovo die HDMI-Version nicht nennt, solltest du für einen 4K-Monitor mit hoher Bildwiederholrate nicht fest mit HDMI 2.1 rechnen.
Hat der Rechner WLAN und Bluetooth?
Ein Funkmodul ist eingebaut. Welchen WLAN-Standard es unterstützt und ob Bluetooth dabei ist, nennt Lenovo nicht. Wer auf einen bestimmten WLAN-Standard angewiesen ist, sollte das vor dem Kauf klären oder den kabelgebundenen Anschluss mit 1 GbE nutzen.
Eignet sich der M70q Gen 5 als Heimserver?
Machbar, mit Abstrichen. Zwei M.2-Steckplätze bieten Platz für ein zweites Laufwerk, und der Speicher lässt sich auf 64 GB erweitern. Es gibt aber nur einen Netzwerkanschluss mit 1 GbE und keine SATA-Schächte für große Festplatten.
Angaben, die wir beim Hersteller nicht bestätigen konnten, sind als nicht bestätigt gekennzeichnet und nicht geraten. Produktpreise und Verfügbarkeit entsprechen dem angegebenen Stand (Datum/Uhrzeit) und können sich ändern. Für den Kauf dieses Produkts gelten die Angaben zu Preis und Verfügbarkeit, die zum Kaufzeitpunkt auf der maßgeblichen Amazon-Website angezeigt werden.