
Lenovo ThinkCentre M90q Gen 5
Lenovo ThinkCentre M90q Gen 5: Vergleiche 3 Konfigurationen nach Prozessor, RAM, SSD, Anschlüssen und Preis. Prüfe vor dem Kauf die konkrete Ausstattung und Aufrüstbarkeit.
Aktualisiert
Kurz gesagt
Ein Steckplatz für Erweiterungskarten in x8-Bauform steckt im Lenovo ThinkCentre M90q Gen 5, obwohl das Gehäuse nur 1,2 Liter misst. Dazu kommen ein Intel Core i5-14500 oder Core i7-14700, DDR5 in zwei SO-DIMM-Steckplätzen bis 64 GB und Windows 11 Pro ab Werk. Für Alltag und Workstation-Arbeit ist er gut geeignet, mit 32 GB auch für Programmierarbeit. Für Spiele ist er wenig geeignet, weil nur die integrierte Intel UHD Graphics 770 rechnet.
Konfiguration wählen
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Für wen sich das eignet
Gut passt er zu dir, wenn du einen kompakten Arbeitsplatzrechner suchst, der per VESA-Halterung hinter dem Monitor verschwinden kann und trotzdem aufrüstbar bleibt. Wer viel Code kompiliert, parallele Lasten fährt oder eine Erweiterungskarte nachrüsten will, bekommt im Core i7-14700 20 Kerne und 28 Threads sowie den Kartensteckplatz. Fürs Büro mit Windows 11 Pro reicht schon die kleinste Ausstattung.
Überspringen solltest du ihn, wenn du spielen willst, denn die integrierte Grafik ist dafür wenig geeignet. Auch für einen Heimserver mit vielen Laufwerken oder schnellem Netz ist er knapp bemessen: Es gibt einen einzigen Anschluss mit 1GbE und keine SATA-Schächte. Lokale KI-Modelle sind nur mit 32 GB machbar.
Eignung nach Einsatzzweck
Für den Alltag ist er gut geeignet: Büro, Surfen und Videokonferenzen bewältigen schon der Core i5-14500 mit 14 Kernen und 20 Threads und 16 GB DDR5.
Fürs Programmieren ist er mit 16 GB machbar und mit 32 GB gut geeignet. Der Unterschied liegt im Speicher, und die kleine Ausstattung lässt sich über die zwei Steckplätze auf bis zu 64 GB erweitern.
Zum Spielen ist er wenig geeignet, denn alle drei Ausstattungen setzen auf die integrierte Intel UHD Graphics 770, eine dedizierte Grafik gibt es nicht.
Als Heimserver ist er machbar: Zwei M.2-Steckplätze bieten Platz für System und Daten, der einzelne Netzwerkanschluss mit 1GbE begrenzt aber Durchsatz und Netztrennung.
Für lokale KI ist er mit 16 GB wenig geeignet und mit 32 GB machbar. Die Speichermenge entscheidet, welche Modellgrößen passen, die Speicherbandbreite, wie schnell Text entsteht. Lenovo nennt die Bandbreite nicht, nur die Speichergeschwindigkeit von 5600 MT/s. Ein Ausbau auf 64 GB schafft Platz für größere Modelle.
Für Workstation-Arbeit ist er gut geeignet: Der Core i7-14700 bringt 20 Kerne und 28 Threads, dazu kommt ein Kartensteckplatz in x8-Bauform, wobei Lenovo die Zahl der Lanes nicht nennt.
| Konfiguration | Alltag | Programmieren | Gaming | Homelab | Lokale KI | Workstation |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Core i5, 16 GB / 256 GB | Gut geeignet | Machbar | Nicht geeignet | Machbar | Nicht geeignet | Gut geeignet |
| Core i5, 32 GB / 512 GB | Gut geeignet | Gut geeignet | Nicht geeignet | Machbar | Machbar | Gut geeignet |
| Core i7, 32 GB / 512 GB | Gut geeignet | Gut geeignet | Nicht geeignet | Machbar | Machbar | Gut geeignet |
Welche Konfiguration passt
Alle drei Ausstattungen kommen neu, mit Windows 11 Pro, DDR5 und NVMe-SSD. Die Einstiegsvariante mit Core i5-14500, 16 GB und 256 GB genügt fürs Büro. Das Modell mit Core i5-14500, 32 GB und 512 GB ist die vernünftige Wahl für Programmierarbeit und erste Versuche mit lokalen Sprachmodellen. Der Core i7-14700 mit 20 Kernen und 28 Threads, ebenfalls mit 32 GB und 512 GB, lohnt sich, wenn du viel kompilierst oder renderst. Die Grafik ist überall dieselbe Intel UHD Graphics 770.
Aufrüsten
Der Arbeitsspeicher ist nicht verlötet und sitzt in zwei SO-DIMM-Steckplätzen, Lenovo nennt maximal 64 GB bei 5600 MT/s. Sowohl die Ausstattung mit 16 GB als auch die Varianten mit 32 GB lassen sich also bis an diese Grenze erweitern.
Für Speicherplatz gibt es zwei M.2-Steckplätze im Format 2280, der erste arbeitet mit PCIe-Generation 4. Ein neueres NVMe-Laufwerk läuft dort mit dem Tempo dieser Generation. Ein zusätzliches M.2-Laufwerk kommt in den zweiten Steckplatz, SATA-Laufwerke im M.2-Format unterstützt Lenovo nicht, und SATA-Schächte fehlen. Dazu kommt der Kartensteckplatz in x8-Bauform.
Anschließen
Bildschirme schließt du über einen HDMI-Ausgang und einen DisplayPort 1.4 an, Lenovo nennt maximal 2 Displays. Die HDMI-Version gibt Lenovo nicht an, und 4K mit mehr als 60 Hz über HDMI verlangt HDMI 2.1 an Rechner, Kabel und Monitor. Für Tastatur, Maus und Speicher gibt es 6 USB-A-Buchsen und 1 USB-C-Buchse.
Ins Netz geht es über einen Anschluss mit 1GbE, ein WLAN-Modul ist eingebaut. USB4, Thunderbolt und OCuLink hat der Rechner nicht. Strom liefert ein externes 65-W-Netzteil, und die VESA-Halterung erlaubt die Montage am Monitor.
Herstellerangaben
BestätigtDie Angaben stammen vom Hersteller. Felder, die wir nicht bestätigen konnten, sind als nicht bestätigt gekennzeichnet. Quelle
Überblick
- Marke
- Lenovo
- Prozessor
- Intel Core i5-14500, Intel Core i7-14700
- Kerne und Threads
- 14–20 Kerne, 20–28 Threads
- Grafik
- Intel UHD Graphics 770
- NPU
- Nicht bestätigt
- Betriebssystem
- Windows 11 Pro
- Erscheinungsjahr
- 2024
Aufrüstmöglichkeiten
- Verbauter Arbeitsspeicher
- 16–32 GB
- Speicherbänke
- 2
- Maximaler Arbeitsspeicher
- 64 GB
- Arbeitsspeicher verlötet
- Nein
- Verbauter Speicher
- 256 GB–512 GB
- M.2-Steckplätze
- 2
- SATA-Einschübe
- 0
- PCIe-Kartensteckplatz
- Nicht bestätigt
Anschlüsse und Konnektivität
- LAN-Anschlüsse
- 1
- LAN-Geschwindigkeit
- 1GbE
- WLAN
- Nicht bestätigt
- Bluetooth
- Nicht bestätigt
- USB4-Anschlüsse
- 0
- Thunderbolt-Anschlüsse
- 0
- USB-C-Anschlüsse
- 1
- USB-A-Anschlüsse
- 6
- HDMI-Ausgänge
- 1
- DisplayPort-Ausgänge
- 1
- Maximale Anzahl Bildschirme
- 2
- OCuLink
- Nein
- SD-Kartenleser
- Nicht bestätigt
- Netzteil
- 65W extern
- TDP
- Nicht bestätigt
- VESA-Halterung
- Ja
- Abmessungen
- 179 x 182.9 x 36.5
- Volumen
- 1.195 L
Einschränkungen
Ein einzelner Netzwerkanschluss mit 1GbE ist für einen Heimserver knapp, USB4, Thunderbolt und OCuLink fehlen, und die integrierte Grafik macht ihn für Spiele wenig geeignet. Lenovo nennt außerdem nicht: den WLAN-Standard, Bluetooth, die HDMI-Version, die PCIe-Generation des zweiten M.2-Steckplatzes, die Lanes des Kartensteckplatzes, ECC-Unterstützung, einen Kartenleser, die TDP, die Speicherbandbreite sowie Menge und Typ des Grafikspeichers.
Alternativen
Bei anderen kompakten Rechnern lohnt der Vergleich vor allem dort, wo der M90q Gen 5 knapp ist: beim Netzwerk mit hier einem Anschluss mit 1GbE, bei der Grafik mit hier der integrierten Intel UHD Graphics 770 und bei Anschlüssen wie USB4, Thunderbolt oder OCuLink, die hier fehlen. Umgekehrt solltest du prüfen, ob ein anderes Gerät ebenfalls austauschbaren Speicher bis 64 GB, zwei M.2-Steckplätze und einen Kartensteckplatz in x8-Bauform mitbringt, denn genau das macht diesen Rechner für Workstation-Arbeit gut geeignet.


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Häufige Fragen
Kann ich den Arbeitsspeicher des M90q Gen 5 aufrüsten?
Ja, der Speicher ist nicht verlötet und steckt in zwei SO-DIMM-Steckplätzen. Lenovo nennt maximal 64 GB DDR5 mit 5600 MT/s, sodass sich die Ausstattungen mit 16 GB und mit 32 GB bis an diese Grenze erweitern lassen.
Wie viele Monitore kann ich anschließen?
Lenovo nennt maximal 2 Displays, angeschlossen über den HDMI-Ausgang und den DisplayPort 1.4. Die HDMI-Version gibt Lenovo nicht an, und Funktionen wie 4K mit mehr als 60 Hz über HDMI verlangen HDMI 2.1 an Rechner, Kabel und Monitor.
Eignet sich der M90q Gen 5 zum Spielen?
Kaum, denn alle drei Ausstattungen nutzen die integrierte Intel UHD Graphics 770, für Spiele ist der Rechner deshalb wenig geeignet. Anschlüsse wie USB4, Thunderbolt oder OCuLink hat er nicht. Seine Stärken liegen bei Alltag und Workstation-Arbeit, für die er gut geeignet ist.
Welche Ausstattung nehme ich für lokale KI-Modelle?
Nimm eine der beiden Ausstattungen mit 32 GB und 512 GB, wahlweise mit Core i5-14500 oder Core i7-14700. Mit 16 GB ist der Rechner dafür wenig geeignet, mit 32 GB machbar. Lenovo nennt die Speicherbandbreite nicht, die das Tempo der Textausgabe bestimmt.
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