
Lenovo ThinkStation P3 Tiny Gen 2
Lenovo ThinkStation P3 Tiny Gen 2: Vergleiche 6 Konfigurationen nach Prozessor, RAM, SSD, Anschlüssen und Preis. Prüfe vor dem Kauf die konkrete Ausstattung und Aufrüstbarkeit.
Aktualisiert
Kurz gesagt
Workstation-Grafik von NVIDIA und ein PCIe-Steckplatz mit 8 Lanes auf nur 1,2 Litern Volumen: Das zeichnet die Lenovo ThinkStation P3 Tiny Gen 2 aus. Für Workstation-Arbeit, Programmierung und Alltag auf einem engen Schreibtisch ist sie eine gute Wahl, am besten mit Intel Core Ultra 7 265 und 32 GB DDR5. Der Speicher ist steckbar und lässt sich auf bis zu 128 GB ausbauen. Spielen ist nur mit der NVIDIA RTX A1000 machbar.
Konfiguration wählen


Intel Core Ultra 7 265, NVIDIA RTX A400, 32 GB / 1 TB

Intel Core Ultra 7 265, NVIDIA RTX A1000, 32 GB / 1 TB
Für wen sich das eignet
Die ThinkStation passt zu dir, wenn du Workstation-Aufgaben, Programmierarbeit und Alltag in einem Gehäuse von 179 × 182,9 × 37 mm erledigen willst. Ab der NVIDIA RTX A400 bekommst du eine dedizierte Grafik mit eigenem GDDR6-Speicher, dazu einen PCIe-Steckplatz mit 8 Lanes in x16-Größe.
Überspringen solltest du sie, wenn Spielen im Vordergrund steht: Mit Intel Graphics oder der RTX A400 ist das wenig geeignet. Für einen Heimserver mit mehreren Netzen fehlt ein zweiter Anschluss, denn es gibt nur einen Netzwerkanschluss mit 1GbE. Wer mehr als 128 GB Arbeitsspeicher braucht, sucht besser woanders.
Eignung nach Einsatzzweck
Alltag: gut geeignet. Schon das Einstiegsmodell mit Intel Core Ultra 5 225, 10 Kernen und 16 GB DDR5 hat genug Reserven für Büro und Surfen.
Programmierung: Mit 16 GB machbar, mit 32 GB oder 64 GB gut geeignet, weil Entwicklungsumgebung, Container und Browser dann mehr Luft haben.
Spielen: Mit Intel Graphics und der RTX A400 mit 4 GB wenig geeignet, mit der RTX A1000 und 8 GB GDDR6 machbar.
Heimserver: machbar. Drei M.2-Steckplätze geben Platz für mehrere Laufwerke, der einzelne Netzwerkanschluss mit 1GbE begrenzt aber den Einsatz im Netz. ECC-Speicher unterstützt die ThinkStation nicht.
Lokale KI: Mit 16 GB wenig geeignet, mit 32 GB oder 64 GB machbar. Alle Ausstattungen haben eine NPU mit 13 TOPS, der Grafikspeicher bleibt mit 4 GB oder 8 GB aber knapp.
Workstation: gut geeignet. Den Ausschlag geben der PCIe-Steckplatz mit 8 Lanes und die dedizierte NVIDIA-Grafik in den Modellen mit Core Ultra 7 265.
| Konfiguration | Alltag | Programmieren | Gaming | Homelab | Lokale KI | Workstation |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Core Ultra 5 225, 16 GB / 512 GB | Gut geeignet | Machbar | Nicht geeignet | Machbar | Nicht geeignet | Gut geeignet |
| Core Ultra 5 235, 16 GB / 512 GB | Gut geeignet | Machbar | Nicht geeignet | Machbar | Nicht geeignet | Gut geeignet |
| Core Ultra 7 265, RTX A400, 16 GB / 512 GB | Gut geeignet | Machbar | Nicht geeignet | Machbar | Nicht geeignet | Gut geeignet |
| Core Ultra 7 265, RTX A400, 32 GB / 1 TB | Gut geeignet | Gut geeignet | Nicht geeignet | Machbar | Machbar | Gut geeignet |
| Core Ultra 7 265, RTX A1000, 32 GB / 1 TB | Gut geeignet | Gut geeignet | Machbar | Machbar | Machbar | Gut geeignet |
| Core Ultra 7 265, RTX A1000, 64 GB / 1 TB | Gut geeignet | Gut geeignet | Machbar | Machbar | Machbar | Gut geeignet |
Welche Konfiguration passt
Die Einstiegsmodelle mit Intel Core Ultra 5 225 (10 Kerne) oder Core Ultra 5 235 (14 Kerne) nutzen Intel Graphics, 16 GB und 512 GB. Darüber kommt der Core Ultra 7 265 mit 20 Kernen und der RTX A400 mit 4 GB, wahlweise mit 16 GB und 512 GB oder 32 GB und 1000 GB. An der Spitze steht die RTX A1000 mit 8 GB, kombiniert mit 32 GB oder 64 GB und 1000 GB. Für Büro reicht der Core Ultra 5 235, für Workstation-Arbeit und lokale KI nimm die RTX A1000 mit 32 GB.
Aufrüsten
Der Arbeitsspeicher ist nicht verlötet, sondern sitzt in zwei SO-DIMM-Steckplätzen für DDR5 mit 6400 MT/s. Bis zu 128 GB sind möglich, die Modelle mit 16 GB lassen also viel Luft nach oben. Für Speicherplatz gibt es drei M.2-Steckplätze im Format 2280, der erste mit PCIe der Generation 5, der zweite mit Generation 4. Neben der verbauten NVMe-SSD bleibt damit Platz für ein weiteres M.2-Laufwerk. Schächte für SATA-Laufwerke gibt es keine.
Anschließen
Zwei Bildschirme schließt du an, einen über HDMI 2.1 und einen über DisplayPort 1.4. Für Peripherie stehen sechs USB-A-Buchsen und ein USB-C-Anschluss bereit. USB4, Thunderbolt und OCuLink hat die ThinkStation nicht. Ins Netz geht es per Kabel über einen Anschluss mit 1GbE, dazu bringt jede Ausstattung ein WLAN-Modul mit. Strom liefert ein externes Netzteil mit 170 W bis 330 W je nach Ausstattung.
Herstellerangaben
BestätigtDie Angaben stammen vom Hersteller. Felder, die wir nicht bestätigen konnten, sind als nicht bestätigt gekennzeichnet. Quelle
Überblick
- Marke
- Lenovo
- Prozessor
- Intel Core Ultra 5 225, Intel Core Ultra 5 235, Intel Core Ultra 7 265
- Kerne und Threads
- 10–20 Kerne, 10–20 Threads
- Grafik
- Intel Graphics, NVIDIA RTX A400, NVIDIA RTX A1000
- NPU
- 13 TOPS
- Betriebssystem
- Windows 11 Pro
- Erscheinungsjahr
- Nicht bestätigt
Aufrüstmöglichkeiten
- Verbauter Arbeitsspeicher
- 16–64 GB
- Speicherbänke
- 2
- Maximaler Arbeitsspeicher
- 128 GB
- Arbeitsspeicher verlötet
- Nein
- Verbauter Speicher
- 512 GB–1 TB
- M.2-Steckplätze
- 3
- SATA-Einschübe
- 0
- PCIe-Kartensteckplatz
- x16-Steckplatz, mit 8 Lanes angebunden
Anschlüsse und Konnektivität
- LAN-Anschlüsse
- 1
- LAN-Geschwindigkeit
- 1GbE
- WLAN
- Nicht bestätigt
- Bluetooth
- Nicht bestätigt
- USB4-Anschlüsse
- 0
- Thunderbolt-Anschlüsse
- 0
- USB-C-Anschlüsse
- 1
- USB-A-Anschlüsse
- 6
- HDMI-Ausgänge
- 1
- DisplayPort-Ausgänge
- 1
- Maximale Anzahl Bildschirme
- 2
- OCuLink
- Nein
- SD-Kartenleser
- Nicht bestätigt
- Netzteil
- Extern adapter, 170 W to 330 W by configuration
- TDP
- Nicht bestätigt
- VESA-Halterung
- Nicht bestätigt
- Abmessungen
- 179 x 182.9 x 37
- Volumen
- 1.211 L
Einschränkungen
Die deutlichste Grenze ist das Netzwerk: ein einziger Anschluss mit 1GbE. USB4, Thunderbolt und OCuLink fehlen, ECC-Speicher wird nicht unterstützt. Lenovo nennt außerdem nicht den WLAN-Standard, die Bluetooth-Version, ob die M.2-Steckplätze SATA unterstützen, ob ein SD-Kartenleser vorhanden ist, die TDP, eine VESA-Halterung, die Speicherbandbreite, das Erscheinungsjahr sowie Größe und Typ des Grafikspeichers der Intel Graphics.
Alternativen
Das MINISFORUM MS-02 Ultra ist der naheliegende Vergleich, wenn dir mehr Rechenleistung oder mehr Arbeitsspeicher wichtig ist. Es setzt auf einen Intel Core Ultra 9 285HX statt des Core Ultra 5 225 im Einstiegsmodell der ThinkStation. Beim Arbeitsspeicher liegt die Obergrenze bei 256 GB statt 128 GB. Die ThinkStation bleibt die passende Wahl, wenn dir das kleine Volumen von 1,2 Litern und die NVIDIA RTX A1000 wichtiger sind.

GEEKOM A8 Max

MINISFORUM UM890 Pro

Apple Mac mini (M6)

GMKtec NucBox K11
Häufige Fragen
Kann ich den Arbeitsspeicher der ThinkStation P3 Tiny Gen 2 aufrüsten?
Ja, der Speicher ist nicht verlötet und steckt in zwei SO-DIMM-Steckplätzen für DDR5 mit 6400 MT/s. Bis zu 128 GB sind möglich, die Modelle mit 16 GB lassen sich also deutlich erweitern.
Wie viele Monitore kann ich anschließen?
Zwei Bildschirme lassen sich anschließen. Einer hängt am HDMI-Ausgang mit HDMI 2.1, der andere am DisplayPort-Ausgang mit DisplayPort 1.4. Für einen Dreifach-Aufbau ist die ThinkStation damit nicht gedacht.
Eignet sich die ThinkStation zum Spielen?
Nur eingeschränkt: Mit Intel Graphics oder der NVIDIA RTX A400 ist sie wenig geeignet. Mit der NVIDIA RTX A1000 und 8 GB GDDR6 wird Spielen machbar.
Hat die ThinkStation P3 Tiny Gen 2 WLAN?
Ja, alle Ausstattungen kommen mit einem WLAN-Modul. Welchen WLAN-Standard es nutzt, nennt Lenovo nicht. Kabelgebunden steht ein Netzwerkanschluss mit 1GbE bereit, was für Büro und Alltag genügt.
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