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Beelink EQ14 oder Beelink Mini S12 Pro

Zwei Mini-PCs im direkten Vergleich: wofür jeder passt, worin sie sich unterscheiden und was jeder bei amazon.de kostet.

Aktualisiert

Kurz gesagt

Zwei 2,5-GbE-Ports machen den Beelink EQ14 zum Kandidaten für einen kleinen Router, eine Firewall oder einen Docker-Host, während der Beelink Mini S12 Pro mit einem einzigen 1-GbE-Port eher am Schreibtisch oder am Fernseher bleibt. Für Büro, Surfen und Streaming sind beide gut geeignet. Beide kommen mit 16 GB DDR4 und Windows 11 Pro. Wenn du möglichst wenig Platz opfern willst, nimm den Mini S12 Pro mit 0,5 Litern Volumen. Brauchst du eine NVMe-SSD und einen zweiten M.2-Steckplatz, nimm den EQ14.

Technische Daten im direkten Vergleich

CPU, GPU, verbauter Arbeitsspeicher und SSD beziehen sich auf die oben gezeigten Konfigurationen. Speichergrenzen, Steckplätze und Anschlüsse beschreiben das Gehäuse. Andere Ausstattungen können abweichen.

MerkmalBeelink EQ14Beelink Mini S12 Pro
ProzessorNicht bestätigtNicht bestätigt
GrafikNicht bestätigtNicht bestätigt
Verbauter ArbeitsspeicherNicht bestätigtNicht bestätigt
Verbauter SpeicherNicht bestätigtNicht bestätigt
Maximaler Arbeitsspeicher16 GB16 GB
Speicherbänke11
M.2-Steckplätze21
LAN-Geschwindigkeit2,5GbE1GbE
USB4-Anschlüsse00
Thunderbolt-Anschlüsse00

Nach Einsatzzweck

Im Alltag liegen beide gleichauf: gut geeignet für Büro, Surfen und Medien, mit Windows 11 Pro und WLAN nach Wi-Fi 6.

Beim Programmieren sind beide machbar, denn 16 GB Arbeitsspeicher und vier Kerne reichen für Editoren und leichte Builds. Vier Threads bremsen bei beiden die parallele Kompilierung. Der Mini S12 Pro hat zusätzlich eine SATA-SSD, die langsamer ist als die NVMe-SSD im EQ14.

Der größte Unterschied liegt im Homelab. Der EQ14 ist dort machbar: Zwei 2,5-GbE-Ports mit Intel-I226-V-Controller und zwei M.2-Steckplätze passen zu einem kleinen Router, einer Firewall oder einem Docker-Host. Die 16 GB begrenzen allerdings, wie viele virtuelle Maschinen darauf Platz finden. Der Mini S12 Pro ist mit nur einem 1-GbE-Port und ebenfalls 16 GB wenig geeignet.

Fürs Spielen sind beide wenig geeignet: Der EQ14 nutzt Intel Graphics mit 24 EU, der Mini S12 Pro Intel UHD Graphics mit 24 EU, und keiner bietet einen Steckplatz für eine dedizierte Grafikkarte. Für lokale Sprachmodelle gilt dasselbe, weil 16 GB und integrierte Grafik ohne eigenen Beschleuniger wenig Raum lassen. Als Workstation sind beide ebenfalls wenig geeignet, schon weil der Speicher an einer einzigen Bank bei 16 GB endet und kein Kartensteckplatz vorhanden ist.

Erweiterung und Aufrüstung

Beim Arbeitsspeicher gibt es bei beiden keinen Spielraum: Ein einzelner SODIMM-Steckplatz ist ab Werk mit 16 GB belegt, und das ist zugleich das Maximum. Der Speicher ist nicht verlötet, du kannst ein defektes Modul also tauschen, aber nicht aufstocken.

Beim Speicherplatz zieht der EQ14 davon. Er hat zwei M.2-Steckplätze für 2280-Module, der erste ist mit PCIe 3.0 angebunden. Ab Werk steckt eine NVMe-SSD mit 500 GB darin. Eine PCIe-4.0-SSD liefe im ersten Steckplatz nur mit PCIe-3.0-Tempo. Im zweiten Steckplatz findet ein weiteres M.2-Laufwerk Platz; Beelink nennt dessen PCIe-Generation nicht.

Der Mini S12 Pro hat einen einzigen M.2-Steckplatz für 2280-Module, der SATA unterstützt. Ab Werk ist eine SATA-SSD mit 500 GB verbaut, und einen zweiten M.2-Steckplatz gibt es nicht.

Anschlüsse

Fürs Netzwerk hat der EQ14 zwei Ports mit 2,5 GbE, der Mini S12 Pro einen Port mit 1 GbE. Beide bringen WLAN nach Wi-Fi 6 mit, das Funkmodul ist jeweils verbaut. Beim EQ14 kommt Bluetooth 5.2 dazu.

Monitore schließt du bei beiden über zwei HDMI-Ausgänge an, DisplayPort gibt es nicht, und mehr als zwei Bildschirme sind nicht vorgesehen. Weil Beelink die HDMI-Version nicht nennt, ist offen, ob 4K über 60 Hz möglich ist. USB4, Thunderbolt und OCuLink fehlen beiden. Der Mini S12 Pro läuft an einem externen Netzteil mit 12V 3A.

Weitere Angaben fehlen: Beelink nennt für beide Geräte weder die Zahl der USB-C- und USB-A-Ports noch die Speicherbandbreite, eine VESA-Halterung oder einen Kartenleser, beim EQ14 außerdem nicht das Netzteil und beim Mini S12 Pro nicht die Bluetooth-Version.

Welche Konfigurationen du vergleichen solltest

Fair ist der Vergleich zwischen dem EQ14 mit Intel N150, 16 GB DDR4 und 500 GB NVMe und dem Mini S12 Pro mit Intel N100, 16 GB DDR4 und 500 GB SATA. Beide kommen neu mit Windows 11 Pro und vier Kernen bei 25 W TDP. Der EQ14 stammt aus 2024, der Mini S12 Pro aus 2023. Bei gleicher Speichermenge unterscheiden sie sich im Prozessor, in der Grafik mit Intel Graphics gegen Intel UHD Graphics bei jeweils 24 EU, im SSD-Typ, bei den M.2-Steckplätzen mit zwei gegen einen und im Netzwerk. Dazu misst das Gehäuse des EQ14 126 x 126 x 39 mm, das des Mini S12 Pro 115 x 102 x 39 mm.

Wenn keiner passt

Wenn du spielen, lokale Sprachmodelle nutzen oder schwerere Workstation-Arbeit erledigen willst, sind beide wenig geeignet. Die Alternative ist dann der GMKtec M8. Er setzt auf einen AMD Ryzen 5 PRO 6650H statt des Intel N150 und bringt 1 USB4-Port mit, wo die beiden Beelink-Geräte keinen haben. Ob er für deinen Zweck reicht, prüfst du am besten an seinen eigenen Angaben.

Eignung nach Einsatzzweck

Jeweils die beste Konfiguration des Rechners, nach unseren Eignungsregeln.

EinsatzzweckBeelink EQ14Beelink Mini S12 Pro
AlltagGut geeignetGut geeignet
ProgrammierenMachbarMachbar
GamingNicht geeignetNicht geeignet
HomelabMachbarNicht geeignet
Lokale KINicht geeignetNicht geeignet
WorkstationNicht geeignetNicht geeignet

Häufige Fragen

Kann ich den Arbeitsspeicher bei EQ14 oder Mini S12 Pro aufrüsten?

Nicht über 16 GB hinaus. Beide Geräte haben einen einzigen SODIMM-Steckplatz, der ab Werk mit 16 GB belegt ist, und Beelink nennt 16 GB als Maximum. Weil der Speicher nicht verlötet ist, lässt sich ein Modul tauschen, mehr Kapazität bringt das aber nicht.

Taugt der EQ14 als Router oder Firewall?

Dafür ist er machbar: Zwei 2,5-GbE-Ports mit Intel-I226-V-Controller passen zu einem kleinen Router, einer Firewall oder einem Docker-Host. Für viele virtuelle Maschinen reichen die 16 GB nicht, und der Mini S12 Pro hat für diese Rolle nur einen 1-GbE-Port.

Wie viele Monitore kann ich anschließen?

Bei beiden zwei. Sie haben jeweils zwei HDMI-Ausgänge und keinen DisplayPort, und Beelink gibt zwei Bildschirme als Maximum an. Da die HDMI-Version nicht genannt wird, solltest du nicht fest mit 4K über 60 Hz planen.

Spielt der Unterschied zwischen NVMe und SATA eine Rolle?

Beim Programmieren eher: Die SATA-SSD im Mini S12 Pro ist langsamer als NVMe, der EQ14 nutzt dagegen eine NVMe-SSD mit 500 GB. Für Büro, Surfen und Streaming sind trotzdem beide Geräte gut geeignet.

Die beiden Rechner

Angaben, die wir beim Hersteller nicht bestätigen konnten, sind als nicht bestätigt gekennzeichnet und nicht geraten. Produktpreise und Verfügbarkeit entsprechen dem angegebenen Stand (Datum/Uhrzeit) und können sich ändern. Für den Kauf dieses Produkts gelten die Angaben zu Preis und Verfügbarkeit, die zum Kaufzeitpunkt auf der maßgeblichen Amazon-Website angezeigt werden.