
Dell Pro Max Micro FCM2250
Dell Pro Max Micro FCM2250: Vergleiche 3 Konfigurationen nach Prozessor, RAM, SSD, Anschlüssen und Preis. Prüfe vor dem Kauf die konkrete Ausstattung und Aufrüstbarkeit.
Aktualisiert
Kurz gesagt
Ein PCIe-Steckplatz mit 8 Lanes, ECC-Unterstützung und 3 DisplayPort-Ausgänge stecken im Dell Pro Max Micro FCM2250, einem kompakten Rechner mit 2,9 Litern Volumen. Er passt zu dir, wenn du Workstation-Arbeit, Programmierung und Alltag am Schreibtisch erledigst und Erweiterbarkeit wichtiger findest als schnelles Netzwerk. Für Grafikarbeit greifst du zur Ausstattung mit Intel Core Ultra 7 265 und NVIDIA RTX A1000 mit 8 GB GDDR6, die auch Spiele möglich macht.
Konfiguration wählen

Für wen sich das eignet
Gut aufgehoben bist du hier, wenn du eine kleine Workstation suchst, in die eine Steckkarte mit 8 Lanes passt und deren Arbeitsspeicher du später tauschen kannst. Auch fürs Programmieren mit 32 GB DDR5 und Windows 11 Pro ab Werk ist das Gerät gut geeignet. Wer viele USB-Geräte anschließt, hat 6 USB-A-Buchsen zur Verfügung.
Überspringen solltest du ihn, wenn dein Heimnetz schneller ist als das Gerät, denn es gibt nur einen Netzwerkanschluss mit 1GbE. Für ernsthaftes Spielen taugen die Ausstattungen mit Intel Graphics wenig, und wer große lokale KI-Modelle laden will, stößt bei maximal 64 GB Arbeitsspeicher an eine Grenze.
Eignung nach Einsatzzweck
Alltag: gut geeignet in jeder Ausstattung, mit mindestens 16 GB DDR5 und einer NVMe-SSD.
Programmierung: machbar mit dem Intel Core Ultra 5 245 und 16 GB, gut geeignet mit dem Intel Core Ultra 7 265, seinen 20 Kernen und 32 GB. Die 16 GB lassen sich über die 2 Steckplätze auf bis zu 64 GB erweitern.
Spielen: wenig geeignet mit der integrierten Intel Graphics, machbar mit der dedizierten NVIDIA RTX A1000 und ihren 8 GB GDDR6.
Heimserver: machbar. Die 2 M.2-Steckplätze bieten Platz für Speicher, aber es gibt nur einen Netzwerkanschluss mit 1GbE und keine SATA-Schächte. Die ECC-Unterstützung ist für einen Server im Dauerbetrieb ein Pluspunkt.
Lokale KI: wenig geeignet mit 16 GB, machbar mit den Ausstattungen mit 32 GB. Die RTX A1000 bringt zusätzlich 8 GB eigenen Grafikspeicher mit.
Workstation: gut geeignet. Der PCIe-Steckplatz mit 8 Lanes nimmt eine Erweiterungskarte auf, die RTX A1000 liefert dedizierte Grafik, und der Prozessor arbeitet mit einer TDP von 65 W.
| Konfiguration | Alltag | Programmieren | Gaming | Homelab | Lokale KI | Workstation |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Core Ultra 5 245, 16 GB / 512 GB | Gut geeignet | Machbar | Nicht geeignet | Machbar | Nicht geeignet | Gut geeignet |
| Core Ultra 7 265, 32 GB / 1 TB | Gut geeignet | Gut geeignet | Nicht geeignet | Machbar | Machbar | Gut geeignet |
| Core Ultra 7 265, RTX A1000, 32 GB / 1 TB | Gut geeignet | Gut geeignet | Machbar | Machbar | Machbar | Gut geeignet |
Welche Konfiguration passt
Die Einstiegsausstattung kombiniert den Intel Core Ultra 5 245 mit 14 Kernen und 14 Threads, 16 GB DDR5 und 512 GB NVMe-Speicher. Die mittlere setzt auf den Intel Core Ultra 7 265 mit 20 Kernen, 32 GB und 1000 GB, weiterhin mit Intel Graphics. Die dritte ergänzt dieselbe Basis um eine NVIDIA RTX A1000 mit 8 GB GDDR6. Alle kommen mit Windows 11 Pro. Für den Alltag reicht die Einstiegsvariante, fürs Programmieren nimmst du den Core Ultra 7 265 mit 32 GB, für Workstation-Aufgaben und gelegentliche Spiele die Variante mit RTX A1000.
Aufrüsten
Der Arbeitsspeicher ist nicht verlötet, sondern steckt in 2 SODIMM-Steckplätzen, die bis zu 64 GB DDR5 mit 6400 MT/s aufnehmen. Damit stockst du die 16 GB der Einstiegsausstattung oder die 32 GB der größeren Varianten auf. Für Speicherplatz gibt es 2 M.2-Steckplätze im Format 2280, beide mit PCIe 4.0. Ist der zweite Steckplatz frei, passt dort ein weiteres M.2-Laufwerk hinein. SATA-Laufwerke fallen weg, denn M.2-SATA wird nicht unterstützt und SATA-Schächte gibt es keine. Dazu kommt der PCIe-Steckplatz mit 8 Lanes in x8-Bauform.
Anschließen
Bildschirme schließt du über 3 DisplayPort-Ausgänge in Version 1.4a an, HDMI-Ausgänge gibt es keine. Wie viele Bildschirme gleichzeitig laufen, nennt Dell nicht, und für Monitore mit HDMI-Eingang brauchst du Adapter. Dazu kommen 2 USB-C- und 6 USB-A-Buchsen, aber weder USB4 noch Thunderbolt noch OCuLink. Ins Netzwerk geht es über einen Anschluss mit 1GbE. Als Funkstandards nennt Dell Wi-Fi 7 und Bluetooth 5.4. Strom liefert ein externes Netzteil mit 180 W oder 280 W.
Herstellerangaben
BestätigtDie Angaben stammen vom Hersteller. Felder, die wir nicht bestätigen konnten, sind als nicht bestätigt gekennzeichnet. Quelle
Überblick
- Marke
- Dell
- Prozessor
- Intel Core Ultra 5 245, Intel Core Ultra 7 265
- Kerne und Threads
- 14–20 Kerne, 14–20 Threads
- Grafik
- Intel Graphics, NVIDIA RTX A1000
- NPU
- Nicht bestätigt
- Betriebssystem
- Windows 11 Pro
- Erscheinungsjahr
- 2025
Aufrüstmöglichkeiten
- Verbauter Arbeitsspeicher
- 16–32 GB
- Speicherbänke
- 2
- Maximaler Arbeitsspeicher
- 64 GB
- Arbeitsspeicher verlötet
- Nein
- Verbauter Speicher
- 512 GB–1 TB
- M.2-Steckplätze
- 2
- SATA-Einschübe
- 0
- PCIe-Kartensteckplatz
- x8-Steckplatz, mit 8 Lanes angebunden
Anschlüsse und Konnektivität
- LAN-Anschlüsse
- 1
- LAN-Geschwindigkeit
- 1GbE
- WLAN
- Wi-Fi 7
- Bluetooth
- 5.4
- USB4-Anschlüsse
- 0
- Thunderbolt-Anschlüsse
- 0
- USB-C-Anschlüsse
- 2
- USB-A-Anschlüsse
- 6
- HDMI-Ausgänge
- 0
- DisplayPort-Ausgänge
- 3
- Maximale Anzahl Bildschirme
- Nicht bestätigt
- OCuLink
- Nein
- SD-Kartenleser
- Nicht bestätigt
- Netzteil
- 180W oder 280W extern
- TDP
- 65 W
- VESA-Halterung
- Nicht bestätigt
- Abmessungen
- 206 x 79.3 x 178
- Volumen
- 2.908 L
Einschränkungen
Spürbar eingeschränkt ist das Netzwerk mit einem einzigen Anschluss für 1GbE. Der Arbeitsspeicher endet bei 64 GB, und SATA-Laufwerke passen nicht hinein. Mehrere Angaben macht Dell nicht: ob ein WLAN-Modul eingebaut ist, wie viele Bildschirme maximal laufen, wie hoch die Speicherbandbreite ist, wie viel Grafikspeicher die Intel Graphics nutzt und ob ein SD-Kartenleser oder eine VESA-Halterung vorhanden ist.
Alternativen
Der Apple Mac mini (M5 Pro) setzt auf den Apple M5 Pro statt des Intel Core Ultra 5 245 und bietet 2,5GbE mit Option auf 10GbE statt 1GbE; er lohnt den Blick, wenn dir das Netzwerk wichtig ist. Die Lenovo ThinkStation P3 Ultra SFF Gen 2 kommt mit dem Intel Core Ultra 5 235 und nimmt bis zu 128 GB Arbeitsspeicher statt 64 GB auf, was bei großen Datenmengen den Ausschlag geben kann. Beim Dell bleiben dir dafür der PCIe-Steckplatz mit 8 Lanes und die tauschbaren SODIMM-Module.

MINISFORUM MS-02 Ultra

Apple Mac mini (M5 Pro)

MINISFORUM AtomMan G1 Pro

HP Z2 Mini G9
Häufige Fragen
Kann ich den Arbeitsspeicher aufrüsten?
Ja. Der Arbeitsspeicher ist nicht verlötet und sitzt in 2 SODIMM-Steckplätzen, die bis zu 64 GB DDR5 mit 6400 MT/s aufnehmen. ECC wird ebenfalls unterstützt, was für Workstation-Arbeit und einen Heimserver interessant ist.
Wie viele Monitore kann ich anschließen?
Der Rechner hat 3 DisplayPort-Ausgänge in Version 1.4a und keinen HDMI-Ausgang. Wie viele Bildschirme insgesamt gleichzeitig laufen, nennt Dell nicht. Für einen Monitor mit HDMI-Eingang brauchst du deshalb ein Adapterkabel von DisplayPort auf HDMI.
Taugt der Dell Pro Max Micro FCM2250 zum Spielen?
Mit der integrierten Intel Graphics ist er für Spiele wenig geeignet. Machbar wird Spielen mit der Ausstattung, die eine NVIDIA RTX A1000 mit 8 GB GDDR6 mitbringt. Für Workstation-Aufgaben ist das Gerät gut geeignet.
Hat der Rechner WLAN?
Dell nennt Wi-Fi 7 und Bluetooth 5.4 als Funkstandards, bestätigt aber nicht, dass ein WLAN-Modul eingebaut ist. Klär das vor dem Kauf, wenn du kabellos arbeiten willst. Sicher vorhanden ist ein Netzwerkanschluss mit 1GbE.
Angaben, die wir beim Hersteller nicht bestätigen konnten, sind als nicht bestätigt gekennzeichnet und nicht geraten. Produktpreise und Verfügbarkeit entsprechen dem angegebenen Stand (Datum/Uhrzeit) und können sich ändern. Für den Kauf dieses Produkts gelten die Angaben zu Preis und Verfügbarkeit, die zum Kaufzeitpunkt auf der maßgeblichen Amazon-Website angezeigt werden.