
GMKtec NucBox K8 Plus
GMKtec NucBox K8 Plus: Vergleiche 4 Konfigurationen nach Prozessor, RAM, SSD, Anschlüssen und Preis. Prüfe vor dem Kauf die konkrete Ausstattung und Aufrüstbarkeit.
Aktualisiert
Kurz gesagt
OCuLink, zwei USB4-Anschlüsse und zwei Netzwerkbuchsen mit 2,5 GbE bringt die GMKtec NucBox K8 Plus in einem kompakten Gehäuse von 1 Liter Volumen unter. Darin arbeitet ein AMD Ryzen 7 8845HS mit acht Kernen und 16 Threads samt integrierter Radeon 780M. Für Alltag, Programmierarbeit und Heimserver ist sie gut geeignet, am besten mit 32 GB DDR5. Wer spielen oder grafiklastig arbeiten will, sucht besser weiter.
Konfiguration wählen


AMD Ryzen 7 8845HS, 32 GB / 512 GB

AMD Ryzen 7 8845HS, 32 GB / 1024 GB
Für wen sich das eignet
Die NucBox K8 Plus passt zu dir, wenn du einen kleinen Rechner für Büro, Browser und Entwicklungsumgebung suchst, den du per VESA-Halterung auch hinter den Monitor schrauben kannst. Als Heimserver für virtuelle Maschinen oder Container ist sie dank zwei Netzwerkanschlüssen und zwei M.2-Steckplätzen gut geeignet. Wer gern selbst bestückt, greift zum Bausatz ohne Arbeitsspeicher und Laufwerk.
Überspringen solltest du sie, wenn Spielen für dich im Vordergrund steht, denn mit der integrierten Radeon 780M ist sie dafür wenig geeignet. Für Workstation-Arbeit fehlen dedizierte Grafik und Kartensteckplatz, und lokale KI-Modelle sind selbst mit 32 GB nur machbar.
Eignung nach Einsatzzweck
Alltag: Jede fertige Ausstattung ist mit dem Ryzen 7 8845HS und 16 GB oder 32 GB DDR5 gut geeignet. Der Bausatz ist erst nach dem Zusammenbau zu beurteilen, weil er ohne Arbeitsspeicher und Laufwerk kommt.
Programmieren: Mit 16 GB ist es machbar, mit 32 GB gut geeignet; acht Kerne und 16 Threads helfen beim Kompilieren. Die 16 GB lassen sich über die zwei Steckplätze auf bis zu 128 GB ausbauen.
Spielen: wenig geeignet, weil nur die integrierte Radeon 780M zur Verfügung steht.
Heimserver: In allen drei fertigen Ausstattungen gut geeignet, denn zwei Netzwerkanschlüsse mit 2,5 GbE und zwei M.2-Steckplätze tragen Container, virtuelle Maschinen und Netzwerkdienste.
Lokale KI: Mit 16 GB wenig geeignet, mit 32 GB auf zwei Steckplätzen machbar. Wer mehr Speicher braucht, kann bis zu 128 GB stecken.
Workstation: wenig geeignet, weil eine dedizierte Grafik fehlt, es keinen Kartensteckplatz gibt und nur zwei Speicherbänke bereitstehen.
| Konfiguration | Alltag | Programmieren | Gaming | Homelab | Lokale KI | Workstation |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 16 GB / 1 TB | Gut geeignet | Machbar | Nicht geeignet | Gut geeignet | Nicht geeignet | Nicht geeignet |
| 32 GB / 512 GB | Gut geeignet | Gut geeignet | Nicht geeignet | Gut geeignet | Machbar | Nicht geeignet |
| 32 GB / 1 TB | Gut geeignet | Gut geeignet | Nicht geeignet | Gut geeignet | Machbar | Nicht geeignet |
| Barebones | Nicht bestätigt | Nicht bestätigt | Nicht geeignet | Nicht bestätigt | Nicht bestätigt | Nicht geeignet |
Welche Konfiguration passt
Alle vier Ausstattungen nutzen den Ryzen 7 8845HS mit Radeon 780M; sie unterscheiden sich bei Arbeitsspeicher und SSD. Die Variante mit 16 GB und 1024 GB NVMe bietet viel Platz, fürs Programmieren ist sie aber nur machbar. Mit 32 GB und 512 GB bekommst du mehr Arbeitsspeicher bei kleinerer SSD, mit 32 GB und 1024 GB beides reichlich. Diese letzte Ausstattung ist die naheliegende Wahl für Entwicklung, Heimserver und lokale KI. Die drei fertigen Varianten kommen mit Windows 11 Pro, den Bausatz bestückst du selbst.
Aufrüsten
Der Arbeitsspeicher ist nicht verlötet, sondern sitzt in zwei SO-DIMM-Steckplätzen, die bis zu 128 GB aufnehmen und mit 5600 MT/s laufen. Bei den Varianten mit 32 GB sind beide Steckplätze belegt, mehr Speicher heißt dort also Module tauschen. Die 16-GB-Ausstattung ist der naheliegende Startpunkt, wenn du später aufrüsten willst.
Für Laufwerke gibt es zwei M.2-Steckplätze im Format 2280, der erste mit PCIe der Generation 4. In den zweiten passt ein zusätzliches M.2-Laufwerk. Einen Kartensteckplatz für Erweiterungskarten hat die NucBox nicht.
Anschließen
Bis zu 4 Bildschirme steuert die NucBox an: über einen HDMI-2.1-Ausgang, einen DisplayPort 2.1 und die USB-C-Anschlüsse, die DisplayPort-Signale ausgeben. Monitore schließt du also per HDMI-Kabel, DisplayPort-Kabel oder USB-C an. Insgesamt gibt es zwei USB4-Anschlüsse, Thunderbolt fehlt, dafür ist ein OCuLink-Anschluss vorhanden. Ins Netz geht es über zwei Anschlüsse mit 2,5 GbE, drahtlos über Wi-Fi 6E und Bluetooth 5.2.
Herstellerangaben
BestätigtDie Angaben stammen vom Hersteller. Felder, die wir nicht bestätigen konnten, sind als nicht bestätigt gekennzeichnet. Quelle
Überblick
- Marke
- GMKtec
- Prozessor
- AMD Ryzen 7 8845HS
- Kerne und Threads
- 8 Kerne, 16 Threads
- Grafik
- AMD Radeon 780M
- NPU
- Nicht bestätigt
- Betriebssystem
- Windows 11 Pro
- Erscheinungsjahr
- 2024
Aufrüstmöglichkeiten
- Verbauter Arbeitsspeicher
- 16–32 GB
- Speicherbänke
- 2
- Maximaler Arbeitsspeicher
- 128 GB
- Arbeitsspeicher verlötet
- Nein
- Verbauter Speicher
- 512 GB–1024 GB
- M.2-Steckplätze
- 2
- SATA-Einschübe
- Nicht bestätigt
- PCIe-Kartensteckplatz
- Nein
Anschlüsse und Konnektivität
- LAN-Anschlüsse
- 2
- LAN-Geschwindigkeit
- 2,5GbE
- WLAN
- Wi-Fi 6E
- Bluetooth
- 5.2
- USB4-Anschlüsse
- 2
- Thunderbolt-Anschlüsse
- 0
- USB-C-Anschlüsse
- 2
- USB-A-Anschlüsse
- Nicht bestätigt
- HDMI-Ausgänge
- 1
- DisplayPort-Ausgänge
- 1
- Maximale Anzahl Bildschirme
- 4
- OCuLink
- Ja
- SD-Kartenleser
- Nicht bestätigt
- Netzteil
- Nicht bestätigt
- TDP
- Nicht bestätigt
- VESA-Halterung
- Ja
- Abmessungen
- 132 x 125 x 58
- Volumen
- 0.957 L
Einschränkungen
Eine dedizierte Grafik, ein Kartensteckplatz und Thunderbolt fehlen. Einiges nennt GMKtec nicht: Grafikspeicher, Grafikspeichertyp und Speicherbandbreite, ECC-Unterstützung, die PCIe-Generation des zweiten M.2-Steckplatzes, M.2-SATA, SATA-Schächte, die Zahl der USB-A-Anschlüsse, einen SD-Kartenleser, das Netzteil und die TDP. Beim Bausatz nennt GMKtec außerdem weder Speichertyp noch Betriebssystem.
Alternativen
Der Lenovo ThinkCentre neo 50q Gen 6 setzt auf einen Intel Core Ultra 7 256V, nimmt aber höchstens 16 GB Speicher auf statt 128 GB. Der Lenovo ThinkCentre M70q Gen 5 mit Intel Core i5-13400T kommt auf maximal 64 GB. Der Apple Mac mini (M6) bringt einen Apple M6 mit, bleibt aber bei 32 GB Höchstausbau. Wenn dir Speicherausbau wichtig ist, behält die NucBox K8 Plus mit 128 GB die meisten Reserven.

Beelink SER9 Pro

Lenovo ThinkCentre M75q Gen 5

GMKtec NucBox M6 Ultra

Lenovo ThinkCentre neo 50q Gen 5
Häufige Fragen
Kann ich den Arbeitsspeicher der NucBox K8 Plus aufrüsten?
Ja. Der Speicher ist nicht verlötet und sitzt in zwei SO-DIMM-Steckplätzen für bis zu 128 GB. Bei den Ausstattungen mit 32 GB sind beide Steckplätze belegt, dort tauschst du also Module, statt eines hinzuzufügen.
Wie viele Monitore kann ich anschließen?
Bis zu 4. Dafür stehen ein HDMI-2.1-Ausgang, ein DisplayPort 2.1 und die USB-C-Anschlüsse bereit, die DisplayPort-Signale ausgeben. Du kannst Monitore also per HDMI, DisplayPort oder USB-C verbinden.
Eignet sich die NucBox K8 Plus zum Spielen?
Kaum, für Spiele ist sie wenig geeignet. Sie hat nur die integrierte Radeon 780M und keinen Kartensteckplatz für eine Grafikkarte. Für Alltag und Heimserver ist sie dagegen gut geeignet, fürs Programmieren mit 32 GB ebenfalls.
Hat die NucBox K8 Plus WLAN und Bluetooth?
Ja, sie bringt Wi-Fi 6E und Bluetooth 5.2 mit. Kabelgebunden stehen zwei Netzwerkanschlüsse mit 2,5 GbE bereit, was sie auch für Heimserver mit virtuellen Maschinen und Netzwerkdiensten interessant macht.
Welche Ausstattung nehme ich für lokale KI-Modelle?
Eine der beiden mit 32 GB: Damit sind lokale KI-Modelle machbar, mit 16 GB wenig geeignet. Über die zwei Steckplätze lässt sich der Speicher später auf bis zu 128 GB ausbauen, indem du die Module tauschst.
Angaben, die wir beim Hersteller nicht bestätigen konnten, sind als nicht bestätigt gekennzeichnet und nicht geraten. Produktpreise und Verfügbarkeit entsprechen dem angegebenen Stand (Datum/Uhrzeit) und können sich ändern. Für den Kauf dieses Produkts gelten die Angaben zu Preis und Verfügbarkeit, die zum Kaufzeitpunkt auf der maßgeblichen Amazon-Website angezeigt werden.