
Lenovo ThinkCentre M75q Gen 5
Lenovo ThinkCentre M75q Gen 5: Vergleiche 3 Konfigurationen nach Prozessor, RAM, SSD, Anschlüssen und Preis. Prüfe vor dem Kauf die konkrete Ausstattung und Aufrüstbarkeit.
Aktualisiert
Kurz gesagt
Lenovo packt in den ThinkCentre M75q Gen 5 wahlweise einen AMD Ryzen 7 PRO 8700GE oder einen Ryzen 5 PRO 8500GE, dazu DDR5 in zwei SO-DIMM-Steckplätzen und Windows 11 Pro, alles in 1,2 Litern Volumen. Für Büro und Alltag ist er gut geeignet, zum Programmieren in der Ausstattung mit 32 GB ebenfalls. Der Arbeitsspeicher ist nicht verlötet. Wer spielen will oder mehr als zwei Bildschirme braucht, greift besser zu einem anderen Rechner.
Konfiguration wählen

Für wen sich das eignet
Gut aufgehoben bist du mit dem M75q Gen 5, wenn du einen kompakten Bürorechner suchst, der dank VESA-Halterung auch hinter dem Monitor verschwinden kann. Sechs USB-A-Buchsen nehmen Tastatur, Maus, Drucker und Sticks ohne Hub auf. Wer programmiert, nimmt die Ausstattung mit 32 GB und 1024 GB, die dafür gut geeignet ist.
Überspringen solltest du ihn, wenn du spielen willst: Die integrierte Radeon 780M oder 740M macht ihn dafür wenig geeignet. Auch für Workstation-Arbeit ist er wenig geeignet, weil eine dedizierte Grafik und ein PCIe-Kartensteckplatz fehlen. Wer mehr als 32 GB Arbeitsspeicher oder ein schnelleres Netzwerk als 1GbE braucht, stößt an feste Grenzen.
Eignung nach Einsatzzweck
Alltag: gut geeignet. Acht Kerne mit 16 Threads im Ryzen 7 PRO 8700GE oder sechs Kerne mit 12 Threads im Ryzen 5 PRO 8500GE reichen für Browser, Office und Videokonferenzen.
Programmieren: machbar mit 16 GB, gut geeignet mit 32 GB. Die Ausstattungen mit 16 GB lassen sich über die zwei Steckplätze bis 32 GB erweitern.
Spielen: wenig geeignet, denn beide Grafiklösungen sind integriert.
Heimserver: machbar. Zwei M.2-Steckplätze bieten Platz für System und Daten, aber es gibt nur einen Netzwerkanschluss mit 1GbE und keine SATA-Schächte. Für ein paar Container genügt das, für ein NAS mit vielen Platten nicht.
Lokale KI: wenig geeignet mit 16 GB, machbar mit 32 GB. Als Faustregel braucht ein Modell bei vier Bit etwa 0,5 Byte pro Parameter plus 20 Prozent, und das Betriebssystem behält rund 8 GB für sich. In 32 GB passt damit ein Modell mit 32 Milliarden Parametern. Wie schnell es Text erzeugt, hängt an der Speicherbandbreite, und die nennt Lenovo nicht.
Workstation: wenig geeignet. Es fehlen eine dedizierte Grafik und ein PCIe-Kartensteckplatz, es gibt nur zwei Speicherbänke, und bei 32 GB ist Schluss.
| Konfiguration | Alltag | Programmieren | Gaming | Homelab | Lokale KI | Workstation |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 16 GB / 512 GB | Gut geeignet | Machbar | Nicht geeignet | Machbar | Nicht geeignet | Nicht geeignet |
| Ryzen 5 PRO, 16 GB / 512 GB | Gut geeignet | Machbar | Nicht geeignet | Machbar | Nicht geeignet | Nicht geeignet |
| 32 GB / 1 TB | Gut geeignet | Gut geeignet | Nicht geeignet | Machbar | Machbar | Nicht geeignet |
Welche Konfiguration passt
Zwei Ausstattungen nutzen den Ryzen 7 PRO 8700GE mit Radeon 780M, eine den Ryzen 5 PRO 8500GE mit Radeon 740M. Alle drei kommen neu mit Windows 11 Pro, DDR5 und NVMe-SSD. Der Ryzen 5 PRO 8500GE mit 16 GB und 512 GB reicht fürs Büro. Der Ryzen 7 PRO 8700GE mit 16 GB und 512 GB bringt zwei Kerne und vier Threads mehr. Wer programmiert oder lokale Modelle ausprobieren will, nimmt den Ryzen 7 PRO 8700GE mit 32 GB und 1024 GB: Er ist schon am Speichermaximum und bringt doppelt so viel SSD mit.
Aufrüsten
Der Arbeitsspeicher steckt in zwei SO-DIMM-Steckplätzen und ist nicht verlötet. Lenovo gibt maximal 32 GB DDR5 mit 5200 MT/s an. Bei den Ausstattungen mit 16 GB bleiben also 16 GB Luft, die Ausstattung mit 32 GB ist bereits voll ausgebaut.
Für Speicherplatz gibt es zwei M.2-Steckplätze im Format 2280. Der erste arbeitet mit PCIe-Generation 4, eine schnellere SSD läuft dort nur in diesem Tempo. Im zweiten Steckplatz ergänzt du ein M.2-Laufwerk; welche PCIe-Generation er nutzt, nennt Lenovo nicht. SATA-SSDs im M.2-Format werden nicht unterstützt, und Schächte für SATA-Laufwerke gibt es keine.
Anschließen
Zwei Bildschirme sind das Maximum, angeschlossen über einen HDMI- und einen DisplayPort-Ausgang. Der DisplayPort folgt Version 1.4. Welche HDMI-Version verbaut ist, nennt Lenovo nicht, für 4K über 60 Hz ist der HDMI-Ausgang deshalb keine sichere Wahl.
Dazu kommen sechs USB-A-Buchsen und eine USB-C-Buchse. Ins Netz geht es per Kabel über einen Anschluss mit 1GbE, ein WLAN-Modul ist eingebaut. USB4, Thunderbolt und OCuLink fehlen. Strom liefert ein externes 65-W-Netzteil.
Herstellerangaben
BestätigtDie Angaben stammen vom Hersteller. Felder, die wir nicht bestätigen konnten, sind als nicht bestätigt gekennzeichnet. Quelle
Überblick
- Marke
- Lenovo
- Prozessor
- AMD Ryzen 7 PRO 8700GE, AMD Ryzen 5 PRO 8500GE
- Kerne und Threads
- 6–8 Kerne, 12–16 Threads
- Grafik
- AMD Radeon 780M, AMD Radeon 740M
- NPU
- Nicht bestätigt
- Betriebssystem
- Windows 11 Pro
- Erscheinungsjahr
- 2024
Aufrüstmöglichkeiten
- Verbauter Arbeitsspeicher
- 16–32 GB
- Speicherbänke
- 2
- Maximaler Arbeitsspeicher
- 32 GB
- Arbeitsspeicher verlötet
- Nein
- Verbauter Speicher
- 512 GB–1024 GB
- M.2-Steckplätze
- 2
- SATA-Einschübe
- 0
- PCIe-Kartensteckplatz
- Nein
Anschlüsse und Konnektivität
- LAN-Anschlüsse
- 1
- LAN-Geschwindigkeit
- 1GbE
- WLAN
- Nicht bestätigt
- Bluetooth
- Nicht bestätigt
- USB4-Anschlüsse
- 0
- Thunderbolt-Anschlüsse
- 0
- USB-C-Anschlüsse
- 1
- USB-A-Anschlüsse
- 6
- HDMI-Ausgänge
- 1
- DisplayPort-Ausgänge
- 1
- Maximale Anzahl Bildschirme
- 2
- OCuLink
- Nein
- SD-Kartenleser
- Nicht bestätigt
- Netzteil
- 65W extern
- TDP
- Nicht bestätigt
- VESA-Halterung
- Ja
- Abmessungen
- 179 x 182.9 x 36.5
- Volumen
- 1.195 L
Einschränkungen
Die härteste Grenze ist der Speicher: Mehr als 32 GB nimmt der M75q Gen 5 nicht auf. Es gibt nur einen Netzwerkanschluss mit 1GbE, keinen PCIe-Kartensteckplatz und keine SATA-Schächte. Mehr als zwei Bildschirme sind nicht vorgesehen.
Lenovo nennt außerdem nicht: den Grafikspeicher und dessen Typ, die Speicherbandbreite, ECC-Unterstützung, die PCIe-Generation des zweiten M.2-Steckplatzes, den WLAN-Standard, Bluetooth, die HDMI-Version, einen SD-Kartenleser und die TDP.
Alternativen
Der Lenovo ThinkCentre neo 50q Gen 6 setzt auf einen Intel Core Ultra 7 256V statt auf den Ryzen 7 PRO 8700GE, nimmt aber höchstens 16 GB Arbeitsspeicher auf statt 32 GB. Er kommt nur in Frage, wenn dir 16 GB dauerhaft sicher reichen.
Der GMKtec NucBox K8 Plus arbeitet mit einem AMD Ryzen 7 8845HS und erlaubt bis zu 128 GB Arbeitsspeicher statt 32 GB. Das ist der entscheidende Unterschied, wenn du größere lokale Sprachmodelle laden willst, denn die Speichergröße bestimmt, welche Modelle passen.

GMKtec NucBox K8 Plus

GMKtec NucBox M6 Ultra

Beelink SER9 Pro

Lenovo ThinkCentre M70q Gen 5
Häufige Fragen
Kann ich den Arbeitsspeicher des ThinkCentre M75q Gen 5 aufrüsten?
Ja. Der Speicher steckt in zwei SO-DIMM-Steckplätzen und ist nicht verlötet. Lenovo nennt ein Maximum von 32 GB DDR5. Die Ausstattungen mit 16 GB lassen sich also um 16 GB erweitern, die mit 32 GB ist bereits voll ausgebaut.
Wie viele Monitore kann ich anschließen?
Zwei, über den HDMI-Ausgang und den DisplayPort-Ausgang in Version 1.4. Wer drei Bildschirme braucht, muss sich nach einem anderen Rechner umsehen. Für zwei Monitore an einem Büroarbeitsplatz reicht die Ausstattung dagegen gut aus.
Hat der ThinkCentre M75q Gen 5 WLAN?
Ja, ein WLAN-Modul ist eingebaut. Welchen WLAN-Standard es unterstützt und ob Bluetooth dabei ist, nennt Lenovo nicht. Per Kabel gibt es einen Netzwerkanschluss mit 1GbE, der im Heimnetz die verlässlichere Wahl ist.
Taugt der Rechner für Spiele?
Kaum, für Spiele ist er wenig geeignet. Die Radeon 780M im Ryzen 7 PRO 8700GE und die Radeon 740M im Ryzen 5 PRO 8500GE sind integrierte Grafiklösungen. Einen PCIe-Steckplatz für eine Grafikkarte gibt es nicht.
Angaben, die wir beim Hersteller nicht bestätigen konnten, sind als nicht bestätigt gekennzeichnet und nicht geraten. Produktpreise und Verfügbarkeit entsprechen dem angegebenen Stand (Datum/Uhrzeit) und können sich ändern. Für den Kauf dieses Produkts gelten die Angaben zu Preis und Verfügbarkeit, die zum Kaufzeitpunkt auf der maßgeblichen Amazon-Website angezeigt werden.