
Lenovo ThinkStation P3 Ultra SFF Gen 2
Lenovo ThinkStation P3 Ultra SFF Gen 2: Vergleiche 11 Konfigurationen nach Prozessor, RAM, SSD, Anschlüssen und Preis. Prüfe vor dem Kauf die konkrete Ausstattung und Aufrüstbarkeit.
Aktualisiert
Kurz gesagt
Lenovo baut die ThinkStation P3 Ultra SFF Gen 2 als Workstation in einem kompakten Gehäuse von 3,9 Litern, mit ECC-fähigem DDR5 bis 128 GB und einem PCIe-Steckplatz für Karten mit 8 Lanes. Greifen solltest du zu, wenn du CAD, Programmierarbeit oder Rechenaufgaben auf wenig Platz bündeln willst und Wert auf Aufrüstbarkeit legst. Zum Spielen ist nur die Ausstattung mit NVIDIA RTX PRO 2000 Blackwell gut geeignet. Fürs Heimnetz bremst der einzelne 1GbE-Anschluss.
Konfiguration wählen


Intel Core Ultra 7 265K, 32 GB / 512 GB

Intel Core Ultra 7 265, 48 GB / 512 GB

Intel Core Ultra 7 265, Intel Arc Pro B50, 48 GB / 512 GB

Intel Core Ultra 9 285, 48 GB / 512 GB

Intel Core Ultra 9 285, NVIDIA RTX PRO 2000 Blackwell, 48 GB / 512 GB

Intel Core Ultra 9 285K, 64 GB / 512 GB

Intel Core Ultra 9 285, 64 GB / 1 TB
Für wen sich das eignet
Passend ist sie für dich, wenn du Konstruktion, Visualisierung oder Softwareentwicklung auf einem Gerät erledigen willst, das mit 87 × 223 × 202 mm wenig Fläche belegt. Drei DisplayPort-Ausgänge versorgen drei Bildschirme, und wer Speicher für virtuelle Maschinen oder große Datensätze braucht, hat mit ECC und bis zu 128 GB Luft nach oben.
Überspringen solltest du sie, wenn du vor allem spielen willst und nicht zur Ausstattung mit RTX PRO 2000 Blackwell greifst, denn mit der integrierten Intel Graphics ist sie dafür wenig geeignet. Als Heimserver ist sie machbar, doch der einzelne Netzwerkanschluss mit 1GbE setzt Plänen mit mehreren Netzen eine Grenze. Wer Monitore direkt per HDMI anschließen will, muss umplanen, denn HDMI-Ausgänge fehlen.
Eignung nach Einsatzzweck
Alltag: gut geeignet, in jeder Ausstattung mit mindestens 10 Kernen und 16 GB DDR5.
Programmierung: Mit dem Core Ultra 5 235 und 16 GB ist sie machbar, alle Ausstattungen mit 32, 48 oder 64 GB sind gut geeignet. Die 16 GB lassen sich über die zwei Steckplätze auf bis zu 128 GB erweitern.
Spiele: Mit integrierter Intel Graphics und mit der NVIDIA RTX A400 mit 4 GB GDDR6 wenig geeignet. Die Intel Arc Pro B50 mit 16 GB GDDR6 macht Spiele machbar, die NVIDIA RTX PRO 2000 Blackwell mit 16 GB GDDR7 ist gut geeignet.
Heimserver: machbar. Drei M.2-Steckplätze bieten Platz für Laufwerke, doch der einzige Anschluss mit 1GbE begrenzt Pläne für Router, NAS oder Cluster.
Lokale KI: Mit 16 GB wenig geeignet, mit 32, 48 oder 64 GB machbar. Die NPU liefert in jeder Ausstattung 13 TOPS. Wie viel Speicher die integrierte Grafik nutzen darf und welche Speicherbandbreite anliegt, nennt Lenovo nicht.
Workstation: gut geeignet. Dafür sprechen der PCIe-Steckplatz für Karten mit 8 Lanes in x16-Bauform, die ECC-Unterstützung und die dedizierten Profi-Grafikkarten.
| Konfiguration | Alltag | Programmieren | Gaming | Homelab | Lokale KI | Workstation |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Core Ultra 5 235, 16 GB / 512 GB | Gut geeignet | Machbar | Nicht geeignet | Machbar | Nicht geeignet | Gut geeignet |
| Core Ultra 5 225, 32 GB / 512 GB | Gut geeignet | Gut geeignet | Nicht geeignet | Machbar | Machbar | Gut geeignet |
| Core Ultra 7 265, 32 GB / 512 GB | Gut geeignet | Gut geeignet | Nicht geeignet | Machbar | Machbar | Gut geeignet |
| Core Ultra 7 265, RTX A400, 32 GB / 512 GB | Gut geeignet | Gut geeignet | Nicht geeignet | Machbar | Machbar | Gut geeignet |
| Core Ultra 7 265K, 32 GB / 512 GB | Gut geeignet | Gut geeignet | Nicht geeignet | Machbar | Machbar | Gut geeignet |
| Core Ultra 7 265, 48 GB / 512 GB | Gut geeignet | Gut geeignet | Nicht geeignet | Machbar | Machbar | Gut geeignet |
| Core Ultra 7 265, Arc Pro B50, 48 GB / 512 GB | Gut geeignet | Gut geeignet | Machbar | Machbar | Machbar | Gut geeignet |
| Core Ultra 9 285, 48 GB / 512 GB, no OS | Gut geeignet | Gut geeignet | Nicht geeignet | Machbar | Machbar | Gut geeignet |
| Core Ultra 9 285, RTX PRO 2000, 48 GB / 512 GB | Gut geeignet | Gut geeignet | Gut geeignet | Machbar | Machbar | Gut geeignet |
| Core Ultra 9 285K, 64 GB / 512 GB | Gut geeignet | Gut geeignet | Nicht geeignet | Machbar | Machbar | Gut geeignet |
| Core Ultra 9 285, 64 GB / 1 TB | Gut geeignet | Gut geeignet | Nicht geeignet | Machbar | Machbar | Gut geeignet |
Welche Konfiguration passt
Die Ausstattungen unterscheiden sich bei Prozessor, Arbeitsspeicher und Grafik; fast alle haben 512 GB NVMe, nur das Modell mit Core Ultra 9 285 und 64 GB bringt 1000 GB mit. Der Einstieg ist der Core Ultra 5 235 mit 14 Kernen und 16 GB, der wie die Ausstattung mit RTX A400 ein WLAN-Modul an Bord hat. Für Programmierung und Virtualisierung ist der Core Ultra 7 265 mit 20 Kernen und 32 oder 48 GB die ausgewogene Wahl. Für CAD oder GPU-Rechenlast nimmst du die Intel Arc Pro B50 oder die NVIDIA RTX PRO 2000 Blackwell mit jeweils 16 GB Grafikspeicher; Letztere eignet sich auch gut zum Spielen.
Aufrüsten
Der Arbeitsspeicher ist nicht verlötet: Zwei SO-DIMM-Steckplätze nehmen DDR5 mit 6400 MT/s und bis zu 128 GB auf, ECC eingeschlossen. Selbst die Ausstattungen mit 64 GB haben bis zur Obergrenze von 128 GB noch Spielraum.
Beim Massenspeicher stehen drei M.2-Steckplätze für Laufwerke im Format 2280 bereit. Der erste ist an PCIe-Generation 5 angebunden, der zweite an Generation 4. Ein zusätzliches M.2-Laufwerk ergänzt die 512 GB der meisten Ausstattungen. Dazu kommt der PCIe-Steckplatz mit 8 Lanes in x16-Größe für eine Erweiterungskarte.
Anschließen
Bildschirme hängst du über drei DisplayPort-Ausgänge nach Version 1.4 an, höchstens drei gleichzeitig. HDMI-Ausgänge gibt es keine. Am einfachsten planst du deshalb Monitore mit DisplayPort-Eingang ein. Daneben findest du fünf USB-A- und zwei USB-C-Buchsen. USB4, Thunderbolt und OCuLink fehlen.
Ins Netz geht es über einen Anschluss mit 1GbE. WLAN haben nur die Ausstattung mit Core Ultra 5 235 und 16 GB sowie die mit NVIDIA RTX A400. Strom liefert ein externes Netzteil mit 170 W bis 330 W je nach Ausstattung.
Herstellerangaben
BestätigtDie Angaben stammen vom Hersteller. Felder, die wir nicht bestätigen konnten, sind als nicht bestätigt gekennzeichnet. Quelle
Überblick
- Marke
- Lenovo
- Prozessor
- Intel Core Ultra 5 235, Intel Core Ultra 5 225, Intel Core Ultra 7 265, Intel Core Ultra 7 265K, Intel Core Ultra 9 285, Intel Core Ultra 9 285K
- Kerne und Threads
- 10–24 Kerne, 10–24 Threads
- Grafik
- Intel Graphics, NVIDIA RTX A400, Intel Arc Pro B50, NVIDIA RTX PRO 2000 Blackwell
- NPU
- 13 TOPS
- Betriebssystem
- Windows 11 Pro
- Erscheinungsjahr
- Nicht bestätigt
Aufrüstmöglichkeiten
- Verbauter Arbeitsspeicher
- 16–64 GB
- Speicherbänke
- 2
- Maximaler Arbeitsspeicher
- 128 GB
- Arbeitsspeicher verlötet
- Nein
- Verbauter Speicher
- 512 GB–1 TB
- M.2-Steckplätze
- 3
- SATA-Einschübe
- Nicht bestätigt
- PCIe-Kartensteckplatz
- x16-Steckplatz, mit 8 Lanes angebunden
Anschlüsse und Konnektivität
- LAN-Anschlüsse
- 1
- LAN-Geschwindigkeit
- 1GbE
- WLAN
- Nicht bestätigt
- Bluetooth
- Nicht bestätigt
- USB4-Anschlüsse
- 0
- Thunderbolt-Anschlüsse
- 0
- USB-C-Anschlüsse
- 2
- USB-A-Anschlüsse
- 5
- HDMI-Ausgänge
- 0
- DisplayPort-Ausgänge
- 3
- Maximale Anzahl Bildschirme
- 3
- OCuLink
- Nein
- SD-Kartenleser
- Nicht bestätigt
- Netzteil
- Extern adapter, 170 W to 330 W by configuration
- TDP
- Nicht bestätigt
- VESA-Halterung
- Nicht bestätigt
- Abmessungen
- 87 x 223 x 202
- Volumen
- 3.919 L
Einschränkungen
Der einzelne 1GbE-Anschluss ist für ein Netz mit schnellem NAS knapp, und HDMI sowie USB4 fehlen ganz. Die meisten Ausstattungen kommen ohne WLAN-Modul. Lenovo nennt nicht: Grafikspeicher und Speicherbandbreite der integrierten Intel Graphics, das Erscheinungsjahr, ob die M.2-Steckplätze SATA unterstützen, SATA-Schächte, den WLAN-Standard, Bluetooth, einen SD-Kartenleser, die TDP und eine VESA-Halterung. Für die Ausstattung mit Core Ultra 9 285, integrierter Grafik und 48 GB gibt Lenovo zudem kein Betriebssystem an.
Alternativen
Der Dell Pro Max Micro FCM2250 setzt auf den Intel Core Ultra 5 245, endet aber bei 64 GB Arbeitsspeicher statt 128 GB. Der Apple Mac mini (M5 Pro) wechselt mit dem Apple M5 Pro die Plattform und hat ebenfalls bei 64 GB seine Grenze. Das MINISFORUM MS-02 Ultra nimmt mit dem Intel Core Ultra 9 285HX bis zu 256 GB auf, mehr als die 128 GB der ThinkStation. Die Entscheidung hängt damit vor allem davon ab, wie viel Speicher du auf Dauer brauchst.

HP Z2 Mini G9

Lenovo ThinkCentre M70q Gen 6

MINISFORUM MS-01

MINISFORUM MS-02 Ultra
Häufige Fragen
Wie viele Monitore kann ich an die ThinkStation P3 Ultra SFF Gen 2 anschließen?
Bis zu drei Bildschirme, alle über die drei DisplayPort-Ausgänge nach Version 1.4. HDMI-Ausgänge hat die ThinkStation P3 Ultra SFF Gen 2 nicht. Am einfachsten planst du deshalb Monitore mit DisplayPort-Eingang ein.
Kann ich den Arbeitsspeicher aufrüsten?
Ja, der Speicher ist nicht verlötet. Zwei SO-DIMM-Steckplätze nehmen DDR5 mit 6400 MT/s bis zu einer Obergrenze von 128 GB auf, und ECC wird unterstützt. So lässt sich auch die Einstiegsausstattung mit 16 GB später ausbauen.
Eignet sie sich zum Spielen?
Nur mit der passenden dedizierten Grafik. Die NVIDIA RTX PRO 2000 Blackwell mit 16 GB GDDR7 ist gut geeignet, die Intel Arc Pro B50 mit 16 GB GDDR6 machbar. Mit integrierter Intel Graphics oder der RTX A400 ist sie wenig geeignet.
Hat jede Ausstattung WLAN?
Nein, die meisten kommen ohne. Ein WLAN-Modul haben nur die Ausstattung mit Core Ultra 5 235 und 16 GB sowie die mit Core Ultra 7 265 und NVIDIA RTX A400. Den WLAN-Standard nennt Lenovo nicht, kabelgebunden geht es mit 1GbE ins Netz.
Taugt sie für lokale KI-Modelle?
Mit 16 GB ist sie wenig geeignet, mit 32, 48 oder 64 GB machbar. Die NPU liefert 13 TOPS. Für Modelle auf der Grafikkarte bringen die Arc Pro B50 und die RTX PRO 2000 Blackwell jeweils 16 GB eigenen Grafikspeicher mit.
Angaben, die wir beim Hersteller nicht bestätigen konnten, sind als nicht bestätigt gekennzeichnet und nicht geraten. Produktpreise und Verfügbarkeit entsprechen dem angegebenen Stand (Datum/Uhrzeit) und können sich ändern. Für den Kauf dieses Produkts gelten die Angaben zu Preis und Verfügbarkeit, die zum Kaufzeitpunkt auf der maßgeblichen Amazon-Website angezeigt werden.