Beelink Mini S12 Pro
Bei www.amazon.de nicht erhältlich
Zwei Mini-PCs im direkten Vergleich: wofür jeder passt, worin sie sich unterscheiden und was jeder bei amazon.de kostet.
Aktualisiert
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Mit 0,5 Litern Volumen und einem Intel N100 ist der Beelink Mini S12 Pro ein Rechner für Surfen, Streaming und Büroarbeit. Für genau diese Aufgaben reicht er, für Spiele, Homelab und lokale KI ist er wenig geeignet.
Der Beelink SER8 mit acht Kernen und sechzehn Threads richtet sich an alle, die programmieren, ältere Spiele in 1080p spielen oder einen kleinen Server betreiben wollen. Suchst du nur einen kleinen Rechner für Fernseher oder Schreibtisch, reicht der Mini S12 Pro. Willst du später aufrüsten, nimmst du den SER8.
CPU, GPU, verbauter Arbeitsspeicher und SSD beziehen sich auf die oben gezeigten Konfigurationen. Speichergrenzen, Steckplätze und Anschlüsse beschreiben das Gehäuse. Andere Ausstattungen können abweichen.
| Merkmal | Beelink Mini S12 Pro | Beelink SER8 |
|---|---|---|
| Prozessor | Nicht bestätigt | AMD Ryzen 7 8745HS |
| Grafik | Nicht bestätigt | AMD Radeon 780M |
| Verbauter Arbeitsspeicher | Nicht bestätigt | 16 GB |
| Verbauter Speicher | Nicht bestätigt | 512 GB |
| Maximaler Arbeitsspeicher | 16 GB | 256 GB |
| Speicherbänke | 1 | 2 |
| M.2-Steckplätze | 1 | 2 |
| LAN-Geschwindigkeit | 1GbE | 2,5GbE |
| USB4-Anschlüsse | 0 | 1 |
| Thunderbolt-Anschlüsse | 0 | 0 |
Im Alltag sind beide gut geeignet. Beelink positioniert den Mini S12 Pro für Heimunterhaltung, Streaming, Surfen und Büroarbeit, während der SER8 mit acht Kernen weit mehr bietet, als ein Alltagsrechner braucht.
Beim Programmieren ist der Mini S12 Pro machbar: 16 GB reichen für Editoren und leichte Builds, aber die SATA-SSD ist langsamer als NVMe, und es gibt nur vier Threads. Der SER8 mit 16 GB ist ebenfalls machbar, weil sechzehn Gigabyte die Untergrenze für Container neben einem Editor sind. Mit 24 oder 32 GB DDR5 und dem Ryzen 7 8845HS ist er gut geeignet, auch für parallele Builds.
Spiele sind auf dem Mini S12 Pro wenig geeignet, denn die Intel UHD Graphics hat nur 24 Ausführungseinheiten. Der SER8 ist mit seiner Radeon 780M machbar, für Esports-Titel und ältere Spiele in 1080p statt 1440p, ohne dedizierte Grafikkarte und ohne OCuLink für eine externe.
Fürs Homelab ist der Mini S12 Pro wenig geeignet: ein einzelner 1-GbE-Port und 16 GB ohne Spielraum nach oben. Der SER8 bietet zwei M.2-Steckplätze und aufrüstbaren Arbeitsspeicher. Für getrennte physische Netze brauchst du neben dem einzelnen 2,5-GbE-Port einen weiteren Anschluss. VLAN-Routing über einen Port ist mit einem passenden verwalteten Switch und geeigneter Netzwerkkonfiguration möglich.
Lokale KI ist auf dem Mini S12 Pro wenig geeignet, weil nur kleine quantisierte Modelle in die 16 GB passen. Beim SER8 gilt das auch für die Ausführung mit 16 GB, mit 24 oder 32 GB DDR5 passen dagegen kleine bis mittelgroße quantisierte Modelle in den Systemspeicher. Wie schnell der Text entsteht, hängt an der Speicherbandbreite.
Als Workstation sind beide wenig geeignet: keine dedizierte Grafik und kein Kartensteckplatz mit x8 oder x16.
Beim Mini S12 Pro ist mit dem Kauf Schluss: Ein einzelner SO-DIMM-Steckplatz trägt DDR4 mit 3200 MT/s, und die verbauten 16 GB sind bereits das Maximum. Gelötet ist der Speicher nicht, ein defektes Modul lässt sich also tauschen. Für Daten gibt es einen M.2-2280-Steckplatz, der auch SATA unterstützt. Ersetzt du die 500-GB-SATA-SSD, setzt du ein M.2-Laufwerk ein.
Der SER8 hat zwei SO-DIMM-Steckplätze für DDR5 mit 5600 MT/s und nimmt bis zu 256 GB auf, nicht gelötet. Von 16, 24 oder 32 GB aus bleibt also reichlich Spielraum. Dazu kommen zwei M.2-2280-Steckplätze, der erste mit PCIe 4.0, wo ein PCIe-5.0-Laufwerk mit PCIe-4.0-Tempo läuft. Für den zweiten Steckplatz kaufst du ein M.2-Laufwerk, weil Beelink dessen Generation nicht nennt.
Der Mini S12 Pro hat zwei HDMI-Ausgänge, und mehr Bildschirme, als er Ausgänge hat, betreibt er nicht. Welche HDMI-Version die Ausgänge haben, nennt Beelink nicht, also auch nicht, ob 4K mit mehr als 60 Hz möglich ist. USB4 und Thunderbolt fehlen. Ins Netz geht er über einen 1-GbE-Port oder per WLAN nach Wi-Fi 6, das Modul ist eingebaut.
Der SER8 bietet HDMI 2.1, DisplayPort 1.4 und einen USB4-Port mit DisplayPort-Alternate-Mode, zusammen für bis zu drei Bildschirme. Für 4K über 60 Hz am HDMI-Ausgang brauchst du zusätzlich ein HDMI-2.1-Kabel und einen passenden Eingang am Monitor. Netzwerk gibt es über einen 2,5-GbE-Port, WLAN nach Wi-Fi 6 und Bluetooth 5.2.
Den fairsten Vergleich liefert der SER8 mit Ryzen 7 8745HS, 16 GB DDR5 und 512 GB NVMe, denn er hat genauso viel Arbeitsspeicher wie der Mini S12 Pro mit 16 GB DDR4 und 500 GB SATA. So siehst du die Unterschiede bei Prozessor, Speichertyp und SSD-Anschluss ohne Verzerrung durch mehr Speicher.
Brauchst du Container oder lokale Modelle, schau auf den SER8 mit Ryzen 7 8845HS, 24 GB und 1000 GB NVMe. Die Ausführung mit 32 GB und gleichem Prozessor gibt etwas mehr Luft.
Ist dir der Mini S12 Pro zu langsam vernetzt, der SER8 aber mehr Rechner, als du brauchst, bleibt der Beelink EQ14. Er setzt auf einen Intel N150 statt des N100 und auf 2,5 GbE statt 1 GbE. Damit bleibst du bei Intels N-Reihe, bekommst aber den schnelleren Netzwerkanschluss, dessen Fehlen den Mini S12 Pro fürs Homelab wenig geeignet macht.
Jeweils die beste Konfiguration des Rechners, nach unseren Eignungsregeln.
| Einsatzzweck | Beelink Mini S12 Pro | Beelink SER8 |
|---|---|---|
| Alltag | Gut geeignet | Gut geeignet |
| Programmieren | Machbar | Gut geeignet |
| Gaming | Nicht geeignet | Machbar |
| Homelab | Nicht geeignet | Machbar |
| Lokale KI | Nicht geeignet | Machbar |
| Workstation | Nicht geeignet | Nicht geeignet |
Nicht über die verbauten 16 GB hinaus, denn das ist bereits das Maximum. Der Mini S12 Pro hat einen einzelnen SO-DIMM-Steckplatz, und der Speicher ist nicht gelötet, ein Tausch des Moduls ist also möglich.
Beelink nennt bis zu drei Bildschirme für den SER8. Dafür stehen ein HDMI-2.1-Ausgang, ein DisplayPort-1.4-Ausgang und ein USB4-Port mit DisplayPort-Alternate-Mode bereit. Für 4K über 60 Hz am HDMI-Ausgang brauchst du ein HDMI-2.1-Kabel und einen passenden Monitoreingang.
Der SER8 ist mit seiner Radeon 780M machbar, für Esports-Titel und ältere Spiele in 1080p. Der Mini S12 Pro ist wenig geeignet, denn seine Intel UHD Graphics mit 24 Ausführungseinheiten ist für Surfen, Büroarbeit und Medienwiedergabe gedacht.
Der SER8 ist machbar, mit zwei M.2-Steckplätzen, bis zu 256 GB Arbeitsspeicher und einem 2,5-GbE-Port. Für getrennte physische Netzwerke brauchst du einen weiteren Anschluss. VLAN-Routing über einen Port ist mit einem passenden verwalteten Switch und geeigneter Netzwerkkonfiguration möglich. Der Mini S12 Pro mit einem 1-GbE-Port und höchstens 16 GB ist dafür wenig geeignet.
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